Ikea-Einzelhandelsumsätze im Vorjahr um 4,7 Prozent gestiegen

Leiden/Stockholm (APA/dpa) - Der Möbelhändler Ikea ist im vergangenen Jahr wieder etwas schneller gewachsen. Der weltweite Einzelhandelsumsatz legte im Jahresvergleich auf bereinigter Basis um 4,7 Prozent auf 34,8 Mrd. Euro zu, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. In Österreich stieg der Umsatz voriges Jahr auf mehr als eine dreiviertel Milliarde Euro an.

Das Unternehmen betreibt als größter Franchisenehmer weltweit 367 Ikea-Häuser. Dafür zahlt es Lizenzgebühren an die in den Niederlanden beheimatete und rechtlich selbstständige Inter Ikea Systems.

Der Gesamtumsatz im Einzelhandel von allen elf Franchisenehmern lag bei 38,8 Mrd. Euro. Nähere Zahlen für Unternehmen und die einzelnen Märkte, darunter der wichtigste Einzelmarkt Deutschland, sollen im November folgen.

Ikea-Österreich hat im Geschäftsjahr 2017/18 den Umsatz um 3,9 Prozent auf 760,9 Mio. Euro gesteigert (Vorjahr: 723 Mio. Euro). Das Online-Geschäft legte um 27 Prozent zu, teilte das Unternehmen heute Mittwoch mit.

Der Konzern errichtet derzeit für 70 Mio. Euro ein neues Logistikzentrum in Strebersdorf im Norden Wiens, das Ende 2019 in Betrieb gehen soll. Laut Ikea soll darüber die Direktbelieferung der Kunden in ganz Österreich erfolgen. Zudem wolle Ikea vor allem im Großraum Wien dank der kürzeren Wege deutlich raschere Lieferzeiten gewährleisten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte