IG Windkraft schlägt Alarm wegen geplanter Mindestabstände in OÖ

Die IG Windkraft schlägt Alarm, da die Mindestabstände zwischen Wohnhäusern und Windrädern in Oberösterreich auf ein "überschießendes Ausmaß" erhöht werden könnten. Das geht aus einem FPÖ-Antrag hervor. Tatsächlich wird derzeit der Windkraftmasterplan überarbeitet, bestätigt das Büro das oö. Energielandesrats Michael Strugl (ÖVP). So steht es auch im schwarz-blauen Regierungsübereinkommen.

Sollte die Mindestentfernung von derzeit 800 auf die im Initiativantrag genannten 1.200 Meter erhöht werden, "käme dies einem Stopp der Windkraft gleich", erklärt IG-Geschäftsführer Stefan Moidl. Diese Änderung würde auch die Erneuerung bestehender Anlagen verhindern. Nachdem viele Windräder in OÖ bereits nahe ihrer Lebensgrenze seien, befürchtet er, dass diese in den kommenden Jahren verschwinden werden. Eine Gesetzesverschärfung "verunmögliche" zudem das Aufstellen neuer.

Bereits im Dezember des Vorjahres hatte die FPÖ-Fraktion im Landtag den entsprechenden Initiativantrag eingebracht, der im Unterausschuss am 28. April behandelt werden soll. Nachdem Strugl jedoch zu dem Termin verhindert sei, werde über die Neufassung des Windmasterplanes erst im Mai beraten, hieß es weiter aus seinem Büro. Neben der Mindestleistungsdichte stehen eben auch Mindestabstände zur Diskussion.

Die IG hält deren Verankerung im Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz (ElWOG) zudem für den falschen rechtlichen Rahmen. Abstände seien eine Frage der Raumordnung und ohnehin überflüssig, da Schall- und Schatteneinwirkungen in den Genehmigungsverfahren untersucht werden müssen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Lufthansa kann nach Einschätzung eines Experten noch in diesem Jahr mit der Genehmigung der EU-Kommission für den Kauf eines großen Teils der insolventen Air Berlin rechnen - aber nur unter harten Bedingungen. "Es wird Auflagen geben, die noch über die Abgabe von Slots hinausgehen dürften", erklärte Luftfahrtexperte Ulrich Schulte-Strathaus am Dienstag bei einer Branchenkonferenz in Frankfurt.
 

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Lufthansa muss mit harten EU-Auflagen rechnen

Dallas (Texas)/New York (APA/Reuters) - Der US-Telekomkonzern AT&T will nach dem Einspruch der US-Regierung die geplante milliardenschwere Übernahme des Medienkonzerns Time Warner vor Gericht durchboxen. AT&Ts Prozessanwalt Dan Petrocelli sagte dem Sender CNBC am Dienstag, dass das Fusionsvorhaben keine Bedrohung für die Verbraucher darstelle. Die Klage des Justizministeriums sei deshalb "töricht".
 

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AT&T-Anwalt will für Time-Warner-Kauf vor Gericht ziehen

Wien/Wels (APA) - Der oberösterreichische Industrielle Stefan Pierer hat über ihm nahestehende Gesellschaften seinen Anteil an der KTM Industries AG weiter aufgestockt. Die Pierer Industrie AG habe von Organen der KTM Industries AG sowie von der Gesellschaft nahestehenden Personen insgesamt 12,2 Mio. Aktien zu je 4,80 Euro/Aktie erworben. Das entspreche rund 5,42 Prozent des Grundkapitals.
 

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Pierer stockt bei KTM Industries auf