IG Windkraft schlägt Alarm wegen geplanter Mindestabstände in OÖ

Die IG Windkraft schlägt Alarm, da die Mindestabstände zwischen Wohnhäusern und Windrädern in Oberösterreich auf ein "überschießendes Ausmaß" erhöht werden könnten. Das geht aus einem FPÖ-Antrag hervor. Tatsächlich wird derzeit der Windkraftmasterplan überarbeitet, bestätigt das Büro das oö. Energielandesrats Michael Strugl (ÖVP). So steht es auch im schwarz-blauen Regierungsübereinkommen.

Sollte die Mindestentfernung von derzeit 800 auf die im Initiativantrag genannten 1.200 Meter erhöht werden, "käme dies einem Stopp der Windkraft gleich", erklärt IG-Geschäftsführer Stefan Moidl. Diese Änderung würde auch die Erneuerung bestehender Anlagen verhindern. Nachdem viele Windräder in OÖ bereits nahe ihrer Lebensgrenze seien, befürchtet er, dass diese in den kommenden Jahren verschwinden werden. Eine Gesetzesverschärfung "verunmögliche" zudem das Aufstellen neuer.

Bereits im Dezember des Vorjahres hatte die FPÖ-Fraktion im Landtag den entsprechenden Initiativantrag eingebracht, der im Unterausschuss am 28. April behandelt werden soll. Nachdem Strugl jedoch zu dem Termin verhindert sei, werde über die Neufassung des Windmasterplanes erst im Mai beraten, hieß es weiter aus seinem Büro. Neben der Mindestleistungsdichte stehen eben auch Mindestabstände zur Diskussion.

Die IG hält deren Verankerung im Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz (ElWOG) zudem für den falschen rechtlichen Rahmen. Abstände seien eine Frage der Raumordnung und ohnehin überflüssig, da Schall- und Schatteneinwirkungen in den Genehmigungsverfahren untersucht werden müssen.

Wien (APA) - Die Smart City ist für die Mehrheit der Österreicher nach wie vor ein spanisches Dorf. Das geht aus dem jüngsten Austria Internet Monitor des Marktforschers Integral hervor. Nur 17 Prozent können mit dem Begriff etwas anfangen. Das Interesse an Smart-City-Optionen ist aber recht groß.
 

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Die Smart City als spanisches Dorf

Frankfurt am Main/Frankfurt (APA/dpa) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat 2017 mehr Gewinn gemacht. Der Nettogewinn stieg um 0,1 Mrd. Euro auf 1,3 Mrd. Euro, wie die Notenbank am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Sie profitierte unter anderem von Zinserträgen aus ihrem Anleihekaufprogramm und Buchgewinnen aus ihren Währungsreserven.
 

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EZB steigerte 2017 den Gewinn, mehr Zinserträge aus Anleihekäufen

München/Unterföhring (APA/Reuters) - ProSiebenSat.1 schließt zum Abschied seines Vorstandschefs eine weitere Baustelle: Der Fernsehkonzern präsentierte am Donnerstag - und damit Monate früher als ursprünglich erwartet - einen Teilhaber für sein boomendes Digitalsegment. Der Finanzinvestor General Atlantic steigt zu 25,1 Prozent bei der Sparte ein, um dieses Geschäft gemeinsam mit ProSiebenSat.1 auszubauen.
 

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ProSiebenSat.1-Chef holt zum Abschied Partner für Digitalsparte