IG Windkraft: Bis 2030 könnte Wind 26 % des Stromverbrauchs decken

Wien (APA) - Bis 2030 könnte die Windkraft, laut Befürwortern dieser erneuerbaren Energie, 26 Prozent des heimischen Stromverbrauchs decken. "Mit 2.100 Windrädern, einer Gesamtleistung von 7.500 MW und einer jährlichen Strommenge von rund 22,5 Milliarden Kilowattstunden ist der Windkraftpotential bis 2030 sehr groß", so Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Er fordert von der Regierung die "Ausschöpfung der Potenziale". Demnach habe es in den vergangenen Jahren einen Technologiesprung bei den Windkraftanlagen gegeben, der eine Verdoppelung der möglichen Erträge pro Standort ermögliche. "Und dies innerhalb einer Entwicklungsspanne von nur wenigen Jahren", so Hans Winkelmeier, Geschäftsführer des Vereins Energiewerkstatt.

Derzeit würden in Österreich 1.260 Windräder mit einer Leistung von 2.844 MW rund 7 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen, was rund 11 Prozent des Stromverbrauchs entspreche.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los