IG Metall stellt Weichen für Warnstreik in deutscher Industrie

Düsseldorf - Die deutsche Gewerkschaft IG Metall verschärft in der Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie ihre Gangart. Sollte es in der zweiten Gesprächsrunde am 27. Jänner kein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber geben, werde es zu Warnstreiks kommen, entschied die Tarifkommission der IG Metall in Nordrhein-Westfalen am Mittwoch einstimmig.

Die Vorbereitungen für Arbeitsniederlegungen seien bereits angelaufen. "In Nordrhein-Westfalen haben wir jederzeit die Möglichkeit in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie unsere Stärke unter Beweis zu stellen", erklärte der nordrhein-westfälische IG-Metall-Chef Knut Giesler. Die Friedenspflicht endet mit dem 28. Jänner.

Die IG Metall fordert ein Lohnplus von 5,5 Prozent sowie neue Regelungen zu Alters- und Bildungsteilzeit für die in ganz Deutschland rund 3,7 Millionen Beschäftigten der Branche. Erste Gespräche der Tarifparteien waren ohne Ergebnis geblieben.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte