IG Metall fordert bei Fusion Thyssen/Tata Jobgarantie für zehn Jahre

Essen (APA/Reuters) - Die deutsche Gewerkschaft IG Metall hat ihre Forderungen für eine Zustimmung zur geplanten Stahlfusion von Thyssenkrupp und Tata Steel konkretisiert. "Wir fordern ein Jahrzehnt Sicherheit für Beschäftigung, Standorte, Anlagen und Investitionen. Darum wird es bei den folgenden Verhandlungen gehen", so Vize-Aufsichtsratschef von Thyssenkrupp Steel Europe, Detlef Wetzel, am Donnerstag laut IG Metall.

In der Grundsatzvereinbarung der Konzerne sei vieles vereinbart worden, sagte Wetzel den Angaben zufolge anlässlich der Demonstration von Stahlarbeitern im rheinland-pfälzischen Andernach. "Nur für die Menschen ist nichts, aber auch gar nichts geregelt. Das ist unfassbar, aber wahr." Dies müsse sich jetzt ändern.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"