IG Metall: Zehntausende Schichtarbeiter wollen Arbeitszeit verkürzen

Frankfurt am Main (APA/dpa) - In der deutschen Metall- und Elektroindustrie wollen vor allem Schichtarbeiter ihre Arbeitszeiten verkürzen. Nach einer am Montag veröffentlichten Betriebsratsumfrage der IG Metall haben mehr als 140.000 Schichtarbeiter für das kommende Jahr bei ihren Betrieben acht freie Tage eingereicht und wollen dafür auf einen Teil einer fälligen Sonderzahlung verzichten.

Das hatten die Gewerkschaft und Arbeitgeber im aktuellen Tarifabschluss vereinbart. Auch rund 50.000 Eltern junger Kinder und Beschäftigte, die Angehörige zuhause pflegen, wählten die Freizeitoption statt eines höheren Entgelts.

Das Bild sei noch nicht vollständig, erläuterte IG-Metall-Chef Jörg Hofmann in Frankfurt. Es sei erst rund die Hälfte der Betriebe abgefragt worden. Bei den Schichtarbeitern wählten 70 bis 80 Prozent die Freizeitoption. Die Arbeitgeber hatten gemahnt, dass das entfallende Arbeitsvolumen ausgeglichen werden müsse. Auch das sei im Tarifvertrag festgeschrieben und müsse in den Betrieben geregelt werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte