Ifo - Wirtschaftsstimmung in der Eurozone trübt sich weiter ein

Das vom Ifo-Institut erhobene Wirtschaftsklima für den Euroraum hat sich im ersten Quartal weiter eingetrübt. "Die Erholung im Euroraum wird sich nur verlangsamt fortsetzen", kommentierte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn am Donnerstag in München die Daten. Der entsprechende Index fiel um 3,1 Punkte auf 118,9 Punkte. Dies war der dritte Rückgang in Folge. Der Indikator liegt aber weiter über seinem langfristigen Durchschnitt.

Die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage war nur etwas weniger günstig als im Vorquartal. Am negativsten wird die aktuelle Lage in Griechenland und Finnland beurteilt. Die kräftigste Erholung fand in Irland statt, wo die aktuelle Situation laut Ifo-Institut als "sehr gut" bewertet wird. In Deutschland gelte die Wirtschaftslage als gut, wenn auch die Urteile im Vergleich zum Vorquartal etwas weniger günstig ausgefallen seien.

Auch die Erwartungen der vom Ifo-Institut befragten Experten trübten sich zu Jahresbeginn leicht ein. Die wirtschaftlichen Aussichten würden aber weiterhin nahezu überall als positiv eingeschätzt. Lediglich für Griechenland, Portugal und Spanien sind die Experten leicht pessimistisch.

Das Ifo-Institut befragt vierteljährlich Experten aus einer Vielzahl von Ländern zur Wirtschaftsentwicklung. Die Ergebnisse für den Euroraum basieren auf Meldungen von 310 Experten im Jänner.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte