Ifo: Wirtschaftsklima im Euro-Raum trübt sich deutlich ein

(Reuters) - Das Wirtschaftsklima in der Euro-Zone ist nach Einschätzung des Ifo-Instituts so schlecht wie seit Mitte 2013 nicht mehr. Das von den Münchner Forschern berechnete Barometer sank im vierten Quartal deutlich auf 102,3 Punkte von 118,9 Zählern im Sommer, wie das Ifo-Institut am Donnerstag mitteilte.

Sowohl die Beurteilung der Wirtschaftslage als auch die Konjunkturerwartungen für die nächsten sechs Monate hatten kräftig nachgegeben. "Ein Ende der Konjunkturschwäche zeichnet sich derzeit nicht ab", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. "Eine hohe Arbeitslosigkeit, fehlende Nachfrage und öffentliche Haushaltsdefizite führen weiterhin die Liste der drängendsten Wirtschaftsprobleme an." In fast allen Ländern des Euroraums habe sich den befragten Experten zufolge die aktuelle Wirtschaftslage zum Vorquartal verschlechtert. "Vor allem in Deutschland sehen die Experten die wirtschaftliche Situation deutlich weniger positiv als noch in den vergangenen Quartalen." Das Ifo befragte für seine Studie rund 290 internationale Fachleute.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne