Ifo: Wirtschaftsklima im Euro-Raum trübt sich deutlich ein

(Reuters) - Das Wirtschaftsklima in der Euro-Zone ist nach Einschätzung des Ifo-Instituts so schlecht wie seit Mitte 2013 nicht mehr. Das von den Münchner Forschern berechnete Barometer sank im vierten Quartal deutlich auf 102,3 Punkte von 118,9 Zählern im Sommer, wie das Ifo-Institut am Donnerstag mitteilte.

Sowohl die Beurteilung der Wirtschaftslage als auch die Konjunkturerwartungen für die nächsten sechs Monate hatten kräftig nachgegeben. "Ein Ende der Konjunkturschwäche zeichnet sich derzeit nicht ab", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. "Eine hohe Arbeitslosigkeit, fehlende Nachfrage und öffentliche Haushaltsdefizite führen weiterhin die Liste der drängendsten Wirtschaftsprobleme an." In fast allen Ländern des Euroraums habe sich den befragten Experten zufolge die aktuelle Wirtschaftslage zum Vorquartal verschlechtert. "Vor allem in Deutschland sehen die Experten die wirtschaftliche Situation deutlich weniger positiv als noch in den vergangenen Quartalen." Das Ifo befragte für seine Studie rund 290 internationale Fachleute.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte