Ifo-Institut: Wirtschaft in der Euro-Zone erholt sich

Die Wirtschaft in der Euro-Zone legt nach Einschätzung des Ifo-Instituts derzeit spürbar zu. Das Bruttoinlandsprodukt in den 19 Ländern der Währungsunion dürfte in den ersten drei Quartalen des Jahres jeweils um 0,4 Prozent steigen, teilten die Münchner Forscher am Mittwoch in einer gemeinsamen Prognose mit dem französischen Insee-Institut und dem Istat aus Italien mit.

"Angeschoben wird die Wirtschaft infolge der Euro-Abwertung von einem Aufschwung bei den Exporten." Für Impulse sorge zudem ein robustes Wachstum beim privaten Konsum, der von den niedrigen Energiepreisen profitiere. Ferner dürften die Investitionen wegen besserer Kreditvergabe-Bedingungen und einer zunehmenden Binnennachfrage ebenfalls leicht zunehmen.

Die Forscher legen ihrer Prognose die Annahme zugrunde, "dass ein Abkommen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern den Euro-Raum stabil hält". Die Regierung in Athen feilscht derzeit mit seinen Euro-Partnern über die Bedingungen für weitere Finanzhilfen.

Hannover (APA/dpa) - Die Netzbetreiber Tennet, Gasunie und Thyssengas wollen die Speicherung von erneuerbaren Energien in Gasnetzen vorantreiben. Zur großindustriellen Nutzung der sogenannten Power-to-Gas-Technologie ("Strom zu Gas") wollen sie daher eine 100 Megawatt (MW) starke Anlage in Ostfriesland bauen, wie eine Tennet-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
 

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Ökostrom zu Gas - Deutsche Netzbetreiber planen 100-MW-Anlage

Berlin/Hannover (APA/Reuters/dpa-AFX) - Eine Häufung von Groß- und anderen Schäden bei Industriekunden zwingt den Versicherer Talanx zur Senkung seiner Gewinnprognose. Talanx geht für 2018 nun von einem Ergebnis von rund 700 Mio. Euro aus, teilte die Nummer drei unter den deutschen Versicherungskonzernen am Montagabend in Hannover mit. Das wären 150 Millionen weniger als bisher geplant.
 

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Industrie-Großschäden machen Versicherer Talanx zu schaffen

Thun (APA/awp/sda) - Der kriselnde Schweizer Solarzulieferer Meyer Burger unterzieht sich erneut einer Restrukturierung. Das Unternehmen verlagert einen wesentlichen Teil seiner weltweiten Vertriebs- und Servicefunktionen für Standard-Photovoltaik-Lösungen von Europa nach Asien, insbesondere nach China. Dies kostet erneut Stellen.
 

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Schweizer Solarzulieferer verlagert nach Asien, streicht Jobs