Ifo-Institut kritisiert Reformstau in Griechenland

Das Ifo-Institut hat Griechenland vorgeworfen, vereinbarte Reformen zu verschleppen. "Die Auflagen des dritten Hilfspakets für Griechenland sind in den letzten sieben Monaten nur halbherzig angepackt worden, doch das neue Geld wird verbraucht", sagte Niklas Potrafke, Leiter des Ifo-Zentrums für öffentliche Finanzen und politische Ökonomie, am Montag in München.

Die Privatisierungsziele seien nicht eingehalten und ein von den europäischen Institutionen überwachter Privatisierungsfonds bis heute nicht eingerichtet worden.

Die Griechenland-Krise beschäftigt auch die globale Finanzpolitik weiter. Zwar steht das Thema bei der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in dieser Woche nicht offiziell auf der Tagesordnung. Der Streit der Euroländer mit dem IWF über einen zusätzlichen Schuldenschnitt für Athen dürfte am Rande des Treffens in Washington aber zur Sprache kommen.

Aktuell prüfen Experten von IWF, EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Euro-Rettungsfonds ESM, ob Athen die Reform-und Sparauflagen erfüllt. Nur wenn dies der Fall ist, sollen weitere Milliarden-Hilfsgelder freigegeben und Gespräche über mögliche zusätzliche Schulden-Erleichterungen begonnen werden.

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Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte