Ifo-Index stieg im April weiter, Unternehmen bester Stimmung

München - Die deutschen Unternehmen sind angesichts guter Rahmenbedingungen weiter bester Laune. Der Ifo-Index stieg im April mittlerweile zum sechsten Mal in Folge und verbesserte sich von 107,9 auf 108,6 Punkte, wie das Ifo Institut am Freitag in München mitteilte. Vor allem ihre Lage beurteilten die Firmen erneut besser.

Allerdings blicken die Unternehmen ein klein wenig skeptischer auf die kommenden Monate.

"Die deutsche Wirtschaft setzt ihren Aufschwung fort", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Die Unternehmen profitieren unter anderem von den vergleichsweise niedrigen Ölpreisen und dem schwachen Euro.

Der Index gilt als wichtigstes Frühwarninstrument für die Konjunkturentwicklung und wird monatlich durch die Befragung von rund 7.000 Unternehmen ermittelt.

Hannover (APA/dpa) - Die Netzbetreiber Tennet, Gasunie und Thyssengas wollen die Speicherung von erneuerbaren Energien in Gasnetzen vorantreiben. Zur großindustriellen Nutzung der sogenannten Power-to-Gas-Technologie ("Strom zu Gas") wollen sie daher eine 100 Megawatt (MW) starke Anlage in Ostfriesland bauen, wie eine Tennet-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
 

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Ökostrom zu Gas - Deutsche Netzbetreiber planen 100-MW-Anlage

Berlin/Hannover (APA/Reuters/dpa-AFX) - Eine Häufung von Groß- und anderen Schäden bei Industriekunden zwingt den Versicherer Talanx zur Senkung seiner Gewinnprognose. Talanx geht für 2018 nun von einem Ergebnis von rund 700 Mio. Euro aus, teilte die Nummer drei unter den deutschen Versicherungskonzernen am Montagabend in Hannover mit. Das wären 150 Millionen weniger als bisher geplant.
 

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Industrie-Großschäden machen Versicherer Talanx zu schaffen

Thun (APA/awp/sda) - Der kriselnde Schweizer Solarzulieferer Meyer Burger unterzieht sich erneut einer Restrukturierung. Das Unternehmen verlagert einen wesentlichen Teil seiner weltweiten Vertriebs- und Servicefunktionen für Standard-Photovoltaik-Lösungen von Europa nach Asien, insbesondere nach China. Dies kostet erneut Stellen.
 

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Schweizer Solarzulieferer verlagert nach Asien, streicht Jobs