Ifo-Index stieg im April weiter, Unternehmen bester Stimmung

München - Die deutschen Unternehmen sind angesichts guter Rahmenbedingungen weiter bester Laune. Der Ifo-Index stieg im April mittlerweile zum sechsten Mal in Folge und verbesserte sich von 107,9 auf 108,6 Punkte, wie das Ifo Institut am Freitag in München mitteilte. Vor allem ihre Lage beurteilten die Firmen erneut besser.

Allerdings blicken die Unternehmen ein klein wenig skeptischer auf die kommenden Monate.

"Die deutsche Wirtschaft setzt ihren Aufschwung fort", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Die Unternehmen profitieren unter anderem von den vergleichsweise niedrigen Ölpreisen und dem schwachen Euro.

Der Index gilt als wichtigstes Frühwarninstrument für die Konjunkturentwicklung und wird monatlich durch die Befragung von rund 7.000 Unternehmen ermittelt.

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma

Die Telekomaufsicht weicht Regelwerk das unter Barack Obama erst beschlossen wurde. Der Rechtsstreit ist damit programmiert, es wird mit Klagen von vielen Interenetkonzernen gerechnet.
 

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US-Behörde kippt Netzneutralität - Rückschlag für Google & Co