Ifo-Geschäftsklima sinkt im Dezember überraschend

Berlin (APA/Reuters) - Die Stimmung in den Chefetagen deutscher Firmen hat sich am Jahresende überraschend eingetrübt. Der Geschäftsklimaindex sank im Dezember auf 117,2 Zähler von dem im Vormonat erreichten Rekordwert von 117,6 Punkten, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag zu seiner Umfrage unter 7.000 Managern mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten einen unveränderten Wert von 117,5 Punkten erwartet.

"Zur Weihnachtszeit ist die Stimmung in den deutschen Chefetagen ausgezeichnet, aber nicht mehr ganz so euphorisch wie im Vormonat", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Manager beurteilten ihre Geschäftslage etwas besser, die Aussichten für die kommenden sechs Monate dagegen schlechter als zuletzt. Die Umfrage bildet erstmals in vollem Umfang die Reaktion auf das Scheitern der deutschen Jamaika-Regierungssondierungen ab.

Das Ifo-Institut hat gerade erst seine Prognosen für das Wirtschaftswachstum in Deutschland angehoben. Für das zu Ende gehende Jahr werden nun 2,3 Prozent erwartet, für 2019 sogar 2,6 Prozent. 2019 soll es dann noch zu einem Plus von 2,1 Prozent reichen - es wäre das zehnte Wachstumsjahr in Folge. Die Exporteure profitieren derzeit vom anziehenden Welthandel und dem Aufschwung in der Eurozone, während die Unternehmen zuletzt deutlich mehr investierten. Auch der private Konsum dürfte angesichts von Rekordbeschäftigung, steigenden Löhnen und vergleichsweise geringer Inflation eine Konjunkturstütze bleiben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte