Ifo-Geschäftsklima im Mai unerwartet besser

Deutsche Führungskräfte rechnen laut einer Umfrage mit mehr Geschäften in den nächsten sechs Monaten.

Berlin. Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im Mai überraschend deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 106,7 auf 107,7 Punkte, wie das Forschungsinstitut in München am Mittwoch zu ihrer monatlichen Umfrage unter rund 7.000 Managern mitteilte.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem leichten Anstieg auf 106,8 Zähler gerechnet. "Die deutsche Wirtschaft wächst robust", sagte der neue Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Führungskräfte beurteilten sowohl die Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate besser als zuletzt als auch ihre Lage.

Die deutsche Wirtschaft war von Jänner bis März mit 0,7 Prozent so kräftig gewachsen wie seit zwei Jahren nicht mehr - vor allem wegen höherer Investitionen und Konsumausgaben. Die deutsche Bundesregierung geht davon aus, dass das Bruttoinlandprodukt in diesem Jahr mit 1,7 Prozent genauso schnell wächst wie 2015.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro