Ifo-Geschäftsklima hellt sich wieder auf

Die Stimmung der deutschen Firmenchefs hat sich im März wieder verbessert. Der Geschäftsklima-Index stieg von 105,7 Punkten auf 106,7 Zähler, wie das Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) am Dienstag zu seiner Umfrage unter 7.000 Managern mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem Anstieg auf 106,0 Zähler gerechnet.

"Die deutsche Wirtschaft startet weniger skeptisch in den Frühling", sagte der scheidende Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Die Führungskräfte beurteilten sowohl ihre Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate als auch ihre Lage besser als zuletzt.

Einige Experten trauen der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr ein Wachstum von knapp zwei Prozent zu. Grund ist die gute Kauflaune der Verbraucher, die dank Rekordbeschäftigung und niedriger Inflation die Konjunktur anschiebt. Pessimisten rechnen allerdings nur mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 1,3 Prozent, nachdem es 2015 noch 1,7 Prozent waren.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden