Ifo-Exporterwartungen erneut gesunken - Besonders in Autobranche

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Exporteure haben ihren Geschäftserwartungen den sechsten Monat in Folge heruntergeschraubt. Das entsprechende Barometer fiel im Mai um 2,0 auf 13,6 Punkte und damit auf den niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahr, teilte das Münchner Ifo-Institut am Montag unter Berufung auf seine monatliche Umfrage unter 2.300 Industriebetrieben mitteilte.

"Das schwierige weltwirtschaftliche Umfeld macht den deutschen Exporteuren zunehmend zu schaffen", erläuterte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Besonders die Exporterwartungen in der Autoindustrie erhielten einen deutlichen Dämpfer. "Die Firmen erwarten kaum noch ein Wachstum", erklärte Fuest. Dagegen rechnen die Unternehmen aus der Elektroindustrie und dem Maschinenbau mit weiteren Exportzuwächsen, auch wenn hier ebenfalls der Optimismus abnahm. "Die Hersteller von Nahrungs- und Genussmitteln erwarten allerdings öfter bessere Geschäfte im Ausland", sagte Fuest.

Einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) zufolge sieht jede vierte Firma in der Bevorzugung ortsansässiger Konkurrenz oder in Handelshürden ein Risiko für ihre Geschäfte. Zudem treffen die neuen US-Sanktionen gegen Russland und den Iran auch deutsche Betriebe, denen bei Verstößen gegen die Auflagen harte Strafen in den Vereinigten Staaten drohen. Im China-Geschäft wiederum mehrten sich die Sorgen um die Rechtssicherheit, erklärte der DIHK.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro