Ifo - Exportaussichten der Industrie trüben sich ein

Berlin - Die deutsche Industrie stellt sich auf ein geringeres Exportwachstum ein. Das Barometer für die Exportaussichten fiel im Februar um 2,9 auf 4,5 Punkte und damit auf den schlechtesten Wert seit eineinhalb Jahren, wie das Ifo-Institut am Mittwoch zu seiner monatlichen Umfrage unter Managern mitteilte.

"Das Abflauen der weltwirtschaftlichen Dynamik schlägt sich immer mehr in der deutschen Exportindustrie nieder", sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

Vom Rückgang betroffen sind nahezu alle wichtigen Branchen. "Am deutlichsten fiel er in der Pharmabranche aus, gefolgt von der Metallindustrie", sagte Sinn. Im Fahrzeugbau sank der Indikator das dritte Mal in Folge, auch in der Chemieindustrie zeigt er nach unten.

Die deutschen Warenausfuhren stiegen 2015 um 6,4 Prozent auf den Rekordwert von knapp 1,2 Billionen Euro. Der Branchenverband BGA rechnet heuer mit einem geringeren Plus von 4,5 Prozent, vor allem wegen der schwächeren Konjunktur in großen Schwellenländern wie China.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro