Ifo: Einschätzung zur Wirtschaft der Eurozone eingetrübt

Frankfurt - Die Einschätzung von Experten zur Wirtschaft in der Eurozone hat sich verschlechtert. Der Index des Münchner Forschungsinstituts Ifo zum Wirtschaftsklima ist im zweiten Quartal von 118,9 auf 112,7 Punkte gesunken, wie das Institut am Dienstag mittelte. Der Wert liegt aber trotz der Eintrübung über dem langfristigen Durchschnitt.

"Eine durchgreifende konjunkturelle Erholung im Euroraum lässt weiter auf sich warten", sagt Ifo-Chef Clemens Fuest.

Der Index wird auf Grundlage einer Expertenbefragung errechnet. Die Befragten schätzen demnach sowohl die aktuelle Lage als auch die künftige Entwicklung schlechter ein als zuletzt. Unter dem Strich rechnen sie mit einem Wachstum der Euroraum-Wirtschaft um 1,6 Prozent und mit einer Inflationsrate von 0,8 Prozent in diesem Jahr.

Am ungünstigsten wird die Lage in Griechenland und Finnland eingeschätzt. Außerdem sieht es in Italien, Portugal, Spanien und Österreich schlechter aus als zuletzt. In Frankreich überwiegen trotz einer leichten Besserung weiterhin die negativen Bewertungen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro