Ifo: Wirtschaftsklima in Eurozone so gut wie zuletzt im Herbst 2000

Berlin (APA/Reuters) - Das Wirtschaftsklima in der Eurozone ist so gut wie seit 17 Jahren nicht mehr. Das Barometer stieg im vierten Quartal um 1,8 auf 37,0 Punkte, wie das Ifo-Institut am Montag zu seiner Expertenumfrage mitteilte. "Das war der beste Wert seit Herbst 2000", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Die Experten schätzten die Lage deutlich besser ein, die Aussichten jedoch etwas schlechter. "Demnach wird sich der Aufschwung im Euroraum in den kommenden Monaten fortsetzen", sagte Fuest. "Allerdings dürfte sich das Tempo des aktuellen Aufschwungs etwas abschwächen."

Mit dem sich aufhellenden Konjunkturbild vertrauten die Experten wieder verstärkt der Politik ihrer jeweiligen Regierung, betonte das Ifo-Institut. "Sie bezeichneten politische Instabilität und Korruption deutlicher seltener als wirtschaftliches Problem", sagte Fuest. Das gelte allerdings nicht für Spanien, wo nun fast alle Experten die politische Lage wegen der Katalonien-Krise für problematisch halten würden. In der Eurozone werden fehlende Innovationen, ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften sowie eine stärkere Einkommensungleichheit beklagt.

Peking/Washington (APA/dpa) - Vor dem Hintergrund des Handelskrieges mit den USA ist Chinas Wachstum unerwartet stark zurückgegangen. Die zweitgrößte Volkswirtschaft wächst so langsam wie seit Anfang 2009 nach Ausbruch der globalen Finanzkrise nicht mehr.
 

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Chinas Wachstum fiel unerwartet stark - Niedrigster Stand seit 2009

Wilmington (Delaware) (APA/dpa) - Der US-Chemieriese DowDupont schreibt Milliarden auf seine Agrar-Tochter ab. Der Betrag belaufe sich auf 4,6 Milliarden US-Dollar (3,98 Mrd. Euro), teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in einer Pflichtmitteilung an die Aufsichtsbehörde SEC mit. Begründet wurde die Maßnahme unter anderem mit gesenkten langfristigen Erwartungen bei Umsatz und Gewinn.
 

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DowDupont schreibt Milliarden auf Agrarsparte ab

Göteborg (APA/dpa) - Eine gute Nachfrage aus Europa und den USA hat dem schwedischen Lkw-Hersteller Volvo im dritten Quartal ein Umsatzplus und einen noch kräftigeren Ergebnissprung verschafft. Konzernchef Martin Lundstedt sprach in einer Mitteilung vom Freitag vom "besten Quartal in der Unternehmensgeschichte". Rückenwind erhielt Volvo auch durch positive Währungseffekte.
 

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Volvo mit Ergebnissprung dank hoher Nachfrage