Ifo: Weltwirtschaftsklima so gut wie seit Herbst 2007 nicht mehr

München/Berlin (APA/Reuters) - Das Weltwirtschaftsklima ist so gut wie seit Herbst 2007 nicht mehr. Das entsprechende Barometer des Münchner Ifo-Instituts stieg im ersten Quartal von 17,1 Punkten auf 26,0 Zähler, wie die Forscher am Mittwoch mitteilten.

Die Experten beurteilten die aktuelle Wirtschaftslage deutlich positiver. "Die Konjunkturerwartungen verbesserten sich ebenfalls außerordentlich. Der weltweite Aufschwung verfestigt sich", so Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Das Klima verbesserte sich laut Ifo in allen Weltregionen. Die Beurteilung der aktuellen Lage sowie die Erwartungen stiegen dabei insbesondere in den USA, in der Europäischen Union und in den asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern äußerst stark an. In Lateinamerika verbesserte sich die Lageeinschätzung beträchtlich, jedoch verschlechterten sich die Erwartungen etwas.

Die kurz- und langfristigen Zinsen werden den Experten zufolge in den nächsten sechs Monaten steigen. Sie erwarten eine deutliche Ausweitung des Welthandels. Der Preisniveau-Anstieg in der Weltwirtschaft dürfte sich demnach in den kommenden Monaten weiter beschleunigen.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia