IFM startet Angebotsfrist für weitere Aktien am Flughafen Wien

Der Pensionsfonds aus Australien startet seine Angebotsfrist für die Übernahme von weiteren 10 Prozent der Aktien der Flughafen Wien AG. IFM will seine Beteiligung von derzeit 29,9 Prozent auf bis zu 39,9 Prozent aufstocken.

Wien/Schwechat/Sydney. Der australische Pensionsfonds IFM, dem schon 29,9 Prozent des Flughafen Wien gehören, will seine Beteiligung um 10 Prozent aufstocken.

Der Pensionsfonds bietet - wie bereits Anfang März berichtet - über seine Tochter Airports Group Europe für bis zu 10 Prozent der Flughafen-Anteile 100 Euro je Aktie und würde damit seine Minderheitsbeteiligung auf bis zu 39,9 Prozent aufstocken. Das Angebot gilt ab heute, Freitag, bis einschließlich 28. April (15.00 Uhr Ortszeit).

"Wir freuen uns, dass die Übernahmekommission der Veröffentlichung unseres Angebots zur Aufstockung unserer Minderheitsbeteiligung durch den Erwerb von bis zu 10 Prozent an der Flughafen Wien AG zugestimmt hat", teilte Werner Kerschl, Investment-Direktor von IFM Investors mit.

Das öffentliche Angebot wird von Airports Group Europe S.à r.l. ("Airports Group Europe"), einer indirekten Tochtergesellschaft des IFM Global Infrastructure Fund (IFM GIF) mit Sitz in Luxemburg, abgegeben. Der Angebotspreis liegt um 20,9 Prozent über dem Schlusskurs der Aktie am Börsetag vor der Bekanntmachung der Angebotsabsicht bzw. um 24,2 Prozent über dem nach Handelsvolumen gewichteten Durchschnittskurs für den letzten Monat.

Ziel des Angebots ist der Erwerb von bis zu 2,1 Millionen auf Inhaber lautende Stückaktien der Flughafen Wien AG, die an der Wiener Börse im amtlichen Handel notieren. Das entspricht 10 Prozent des gesamten Grundkapitals der Flughafen Wien. Der Angebotspreis beträgt den Angaben von heute, Freitag, zufolge 100 Euro cum Dividende 2015.

Wien (APA) - Die Chefs der heimischen Luxushotels rechnen heuer im Winter mit besseren Geschäften als im Vorjahr. Fast die Hälfte (45 Prozent) erwartet in der Saison 2017/18, die Anfang November startete, mehr Nächtigungen - 2016/17 war nur ein gutes Drittel (34,5 Prozent) so zuversichtlich. Einen Rückgang befürchten gut 10 Prozent - vor einem Jahr waren es noch 29 Prozent, geht aus einer ÖHV-Umfrage hervor.
 

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Berlin (APA/dpa) - Die Auto- und die Computerindustrie müssen nach Einschätzung von Experten der deutschen Regierung in den nächsten Jahren nicht um eine ausreichende Versorgung mit dem wichtigen Rohstoff Lithium bangen. Das für viele Elektroauto-Batterien oder Smartphone-Akkus unerlässliche Leichtmetall dürfte bis 2025 ohne größere Probleme verfügbar sein.
 

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