IFA sieht sich kurz vor Start auf Wachstumskurs

Berlin (APA/dpa) - Die IFA in Berlin ist kurz vor dem Start ausgebucht. Ab dem 31. August zeigen große und kleine Aussteller zahlreiche Neuheiten und technische Innovationen. Zu den Trends gehören neben neuesten TV-Techniken wie UHD und OLED auch das Streamen von Medieninhalten, Künstliche Intelligenz, das autonome Fahren sowie die Sprachsteuerung von Geräten.

"Ich bin mir sicher, dass die Sprachsteuerung in diesem Jahr ihren Durchbruch in der Unterhaltungselektronik erleben wird", sagte Hans-Joachim Kamp, Vorstandsvorsitzender der Ausrichterin gfu am Donnerstag in Berlin. Das Konsumklima befinde sich derzeit auf einem "Allzeithoch". Es gebe allerdings auch Auswirkungen durch den Handelskrieg zwischen den USA und China.

Bei der Einkommenserwartung liege der Wert hierzulande so hoch wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Die Unterhaltungselektronik profitiert davon - mit Einschränkungen. Im ersten Halbjahr machte die Sparte der Consumer Electronics inklusive Smartphones und PCs mit 12,63 Mrd. Euro Umsatz ein leichtes Plus von 0,3 Prozent. Das Geschäft mit TV-Geräten wurde von der Fußballnationalmannschaft verhagelt: Durch deren vorzeitiges Ausscheiden aus der WM schwächte sich der erwartete Impuls auf das Einkaufsverhalten bei neuen TV-Geräten spürbar ab.

Angesichts des inzwischen eng gewordenen Raums auf dem Berliner Messegelände weicht die Fachmesse IFA Global Markets in die Station Berlin am Gleisdreieck aus.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen