IEA: Iran braucht nach Atom-Abkommen fünf Jahre für Öl-Produktion

Der Iran würde dem zukünftigen Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge nach einem Atom-Abkommen bis zu fünf Jahre benötigen, um seine Ölproduktion wieder deutlich zu steigern. Diese Schätzung gehe von einer Einigung mit Deutschland und den UN-Vetomächten im Juni aus, sagte Fatih Birol der Nachrichtenagentur Reuters in Neu-Delhi.

Wegen der Sanktionen seien die Ölanlagen der islamischen Republik nicht optimal gewartet worden. Die Strafmaßnahmen haben zu einem Rückgang der Produktion des Opec-Staates auf etwa 1,1 Millionen Barrel pro Tag von 2,5 Millionen vor 2012 geführt. Fatih übernimmt im September die Leitung der IEA.

Die Atomgespräche mit dem Iran laufen seit Jahren. Seit Anfang April stehen die Eckpunkte einer Einigung. Viele Einzelheiten sind jedoch noch offen. Sie sollen bis Ende Juni geklärt werden. Der Westen befürchtet, dass der Iran heimlich nach Atomwaffen strebt. Die Regierung in Teheran weist dies zurück.

München (APA/dpa) - Siemens hat einen Auftrag für den Bau eines Gas- und Dampfkraftwerks in Russland erhalten. Das Auftragsvolumen beträgt einschließlich Servicevertrag 380 Mio. Euro, teilte Siemens mit. Das Kraftwerk soll im Mai 2021 in Betrieb gehen.
 

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Siemens erhält Kraftwerksauftrag aus Russland

Wien (APA) - Der Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser hat nun auch zu einem Infight zwischen Oberlandesgericht (OLG) und Rechtsanwaltskammer geführt. Nachdem sich Rupert Wolff, Präsident des Österreichischen Rechtsanwaltskammertags, in der "Presse" über die Sitzordnung im Großen Schwurgerichtssaal beschwert hatte, konterte nun der Präsident des OLG Wien, Gerhard Jelinek.
 

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Grasser-Prozess - OLG-Präsident rüffelt Rechtsanwaltskammer-Präsident

Frankfurt/Dublin (APA/dpa) - Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) wird am Mittwoch erstmals mit Vertretern von Ryanair über die Arbeitsbedingungen der deutschen Piloten beim irischen Billigflieger sprechen. Die VC-Tarifkommission habe das Ryanair-Angebot für einen Start der Tarifverhandlungen angenommen, teilte die Gewerkschaft mit. "Bis einschließlich Mittwoch wird es daher keine Streiks geben", so ein Sprecher.
 

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Piloten-Gewerkschaft: Erste Gespräche mit Ryanair am Mittwoch