IEA: Iran braucht nach Atom-Abkommen fünf Jahre für Öl-Produktion

Der Iran würde dem zukünftigen Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge nach einem Atom-Abkommen bis zu fünf Jahre benötigen, um seine Ölproduktion wieder deutlich zu steigern. Diese Schätzung gehe von einer Einigung mit Deutschland und den UN-Vetomächten im Juni aus, sagte Fatih Birol der Nachrichtenagentur Reuters in Neu-Delhi.

Wegen der Sanktionen seien die Ölanlagen der islamischen Republik nicht optimal gewartet worden. Die Strafmaßnahmen haben zu einem Rückgang der Produktion des Opec-Staates auf etwa 1,1 Millionen Barrel pro Tag von 2,5 Millionen vor 2012 geführt. Fatih übernimmt im September die Leitung der IEA.

Die Atomgespräche mit dem Iran laufen seit Jahren. Seit Anfang April stehen die Eckpunkte einer Einigung. Viele Einzelheiten sind jedoch noch offen. Sie sollen bis Ende Juni geklärt werden. Der Westen befürchtet, dass der Iran heimlich nach Atomwaffen strebt. Die Regierung in Teheran weist dies zurück.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los