IEA: Iran braucht nach Atom-Abkommen fünf Jahre für Öl-Produktion

Der Iran würde dem zukünftigen Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge nach einem Atom-Abkommen bis zu fünf Jahre benötigen, um seine Ölproduktion wieder deutlich zu steigern. Diese Schätzung gehe von einer Einigung mit Deutschland und den UN-Vetomächten im Juni aus, sagte Fatih Birol der Nachrichtenagentur Reuters in Neu-Delhi.

Wegen der Sanktionen seien die Ölanlagen der islamischen Republik nicht optimal gewartet worden. Die Strafmaßnahmen haben zu einem Rückgang der Produktion des Opec-Staates auf etwa 1,1 Millionen Barrel pro Tag von 2,5 Millionen vor 2012 geführt. Fatih übernimmt im September die Leitung der IEA.

Die Atomgespräche mit dem Iran laufen seit Jahren. Seit Anfang April stehen die Eckpunkte einer Einigung. Viele Einzelheiten sind jedoch noch offen. Sie sollen bis Ende Juni geklärt werden. Der Westen befürchtet, dass der Iran heimlich nach Atomwaffen strebt. Die Regierung in Teheran weist dies zurück.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen