IEA-Bericht schickt Ölpreise wieder auf Talfahrt

Die anhaltend hohen Öl-Bestände in den USA haben die Ölpreise am Freitag unter Druck gesetzt. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um 1,2 Prozent auf 56,20 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 45,92 Dollar 2,4 Prozent weniger.

"Die US-Bestände zeigen noch so gut wie keine Anzeichen eines Rückgangs", stellte die internationale Energiebehörde (IEA) in ihrem aktuellen Bericht fest. "Ganz im Gegenteil, es ist weit schlimmer als gedacht." So werde es in den USA bald keine leeren Tanks für die gebunkerten Ölmengen mehr geben. Ein Überangebot an Rohöl bei zugleich schwächelnder Nachfrage setzt den Ölpreisen seit Juni zu, die sich seither mehr als halbiert haben.

Gespeichert wird das Rohöl vorrangig an Land, wo nach wie vor ein großer Speicherbedarf besteht. Doch der Platz wird knapp, die USA verfügen schon jetzt über so viel Reserven wie seit 80 Jahren nicht mehr. In den vier amerikanischen Lagerstätten schlummerten Anfang Februar 413 Millionen Barrel Rohöl. Am 4. März betrug der vom US-Energieministerium (EIA) ermittelte Lagerbestand bereits 444 Millionen Barrel Rohöl - ein Anstieg von 7,5 Prozent innerhalb von nur einem Monat.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte