IEA-Bericht schickt Ölpreise wieder auf Talfahrt

Die anhaltend hohen Öl-Bestände in den USA haben die Ölpreise am Freitag unter Druck gesetzt. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um 1,2 Prozent auf 56,20 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 45,92 Dollar 2,4 Prozent weniger.

"Die US-Bestände zeigen noch so gut wie keine Anzeichen eines Rückgangs", stellte die internationale Energiebehörde (IEA) in ihrem aktuellen Bericht fest. "Ganz im Gegenteil, es ist weit schlimmer als gedacht." So werde es in den USA bald keine leeren Tanks für die gebunkerten Ölmengen mehr geben. Ein Überangebot an Rohöl bei zugleich schwächelnder Nachfrage setzt den Ölpreisen seit Juni zu, die sich seither mehr als halbiert haben.

Gespeichert wird das Rohöl vorrangig an Land, wo nach wie vor ein großer Speicherbedarf besteht. Doch der Platz wird knapp, die USA verfügen schon jetzt über so viel Reserven wie seit 80 Jahren nicht mehr. In den vier amerikanischen Lagerstätten schlummerten Anfang Februar 413 Millionen Barrel Rohöl. Am 4. März betrug der vom US-Energieministerium (EIA) ermittelte Lagerbestand bereits 444 Millionen Barrel Rohöl - ein Anstieg von 7,5 Prozent innerhalb von nur einem Monat.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach