IBM plant 2.200 Einstellungen im deutschsprachigen Raum

Berlin (APA/AFP) - Der US-IT-Konzern IBM plant Neueinstellungen in größerem Umfang. "Wir werden in den nächsten drei Jahren im deutschsprachigen Raum bis zu 2.200 Mitarbeiter für die Zukunftsfelder einstellen", sagte der Chef von IBM Deutschland, Matthias Hartmann, dem Düsseldorfer "Handelsblatt" vom Mittwoch. Er verwies auf die "große Wachstumsdynamik" durch die digitale Transformation in Unternehmen und Behörden.

Bei den genannten Zukunftsfeldern handelt es sich demnach um die Bereiche Künstliche Intelligenz, Blockchain und das Internet der Dinge, bei dem es um die Interaktion zwischen dem Menschen und elektronischen Systemen geht. Dabei wolle sich IBM besonders um "komplexe, integrierte Projekte" bemühen, etwa die elektronische Patientenakte fürs Smartphone, die mehrere Krankenkassen nutzen wollen. "Nirgendwo sonst gibt es Hardware, Software und Services in einer Form und Breite wie bei IBM", sagte Hartmann.

An welchen Standorten die geplanten neuen Stellen entstehen sollen, ging aus dem Bericht nicht hervor. IBM hatte in den vergangenen Jahren massiv Stellen abgebaut, auch in Deutschland und Österreich. Nach Berechnungen der "Wirtschaftswoche" strich das Management in Deutschland zwischen 2007 und 2017 rund 7.100 Stellen, die Belegschaft schrumpfte dabei von 20.600 auf 13.500. Auch künftig dürften einige Bereiche schrumpfen. Derzeit verhandelt das Unternehmen über einen Teilverkauf der Servicesparte mit 500 Mitarbeitern.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte