IBM plant 2.200 Einstellungen im deutschsprachigen Raum

Berlin (APA/AFP) - Der US-IT-Konzern IBM plant Neueinstellungen in größerem Umfang. "Wir werden in den nächsten drei Jahren im deutschsprachigen Raum bis zu 2.200 Mitarbeiter für die Zukunftsfelder einstellen", sagte der Chef von IBM Deutschland, Matthias Hartmann, dem Düsseldorfer "Handelsblatt" vom Mittwoch. Er verwies auf die "große Wachstumsdynamik" durch die digitale Transformation in Unternehmen und Behörden.

Bei den genannten Zukunftsfeldern handelt es sich demnach um die Bereiche Künstliche Intelligenz, Blockchain und das Internet der Dinge, bei dem es um die Interaktion zwischen dem Menschen und elektronischen Systemen geht. Dabei wolle sich IBM besonders um "komplexe, integrierte Projekte" bemühen, etwa die elektronische Patientenakte fürs Smartphone, die mehrere Krankenkassen nutzen wollen. "Nirgendwo sonst gibt es Hardware, Software und Services in einer Form und Breite wie bei IBM", sagte Hartmann.

An welchen Standorten die geplanten neuen Stellen entstehen sollen, ging aus dem Bericht nicht hervor. IBM hatte in den vergangenen Jahren massiv Stellen abgebaut, auch in Deutschland und Österreich. Nach Berechnungen der "Wirtschaftswoche" strich das Management in Deutschland zwischen 2007 und 2017 rund 7.100 Stellen, die Belegschaft schrumpfte dabei von 20.600 auf 13.500. Auch künftig dürften einige Bereiche schrumpfen. Derzeit verhandelt das Unternehmen über einen Teilverkauf der Servicesparte mit 500 Mitarbeitern.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018