IBM gibt Halbleitersparte ab und zahlt 1,5 Mrd Dollar drauf

IBM gibt seine Verluste schreibende Halbleitersparte an den Auftrags-Chiphersteller Globalfoundries ab und muss dafür draufzahlen. Globalfoundries erhalte dafür in den nächsten drei Jahren 1,5 Milliarden Dollar, wie der US-Technologiekonzern am Montag mitteilte. Das Unternehmen werde zudem in den kommenden zehn Jahren der exklusive IBM-Lieferant von verschiedenen Chips. Die Trennung von der Sparte werde zu einer Belastung des Vorsteuer-Ergebnisses von 4,7 Milliarden Dollar im dritten Quartal führen. Die gesamte Quartalsbilanz will IBM nach Börsenschluss in den USA vorlegen.

IBM konzentriert sich inzwischen auf lukrativere Geschäfte mit Software und dem boomenden Cloud Computing zur Datenauslagerung ins Internet. Dazu hat der Konzern in den vergangenen zehn Jahren Firmenteile mit einem jährlichen Gesamtjahresumsatz von 16 Milliarden Dollar verkauft. Zuletzt ging die Sparte für Kleinserver an den chinesischen Computer-Konzern Lenovo, der auch schon vor Jahren das PC-Geschäft von IBM übernommen hatte.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro