IBM kann Daten von Peugeot- und Citroen-Fahrern auswerten

Kunden des französischen Autobauers PSA Peugeot Citroen müssen sich darauf einstellen, dass ihre Fahrdaten an das IT-Unternehmen IBM weitergeleitet werden. IBM kann diese Daten dann auswerten und an Dritte weiterverkaufen.

PSA-Chef Carlos Tavares sagte laut einem am Freitag vorab veröffentlichten Bericht der "Wirtschaftswoche", die von PSA gesammelten Daten machten es "möglich, die Gewohnheiten der Autofahrer besser kennenzulernen". IBM könne "diese Daten auswerten und sie anschließend an andere Kunden verkaufen, die an solchen Nutzerprofilen interessiert sind".

Ein Peugeot-Sprecher in Deutschland sagte auf Anfrage, es würden keine personenbezogenen Daten erhoben, sondern nur technische Daten. Die geltenden Datenschutzbestimmungen würden selbstverständlich beachtet.

IBM wertet nach eigenen Angaben unter anderem auch die von Fitnessarmbändern und medizinischen Implantaten gesammelten Gesundheitsdaten aus. Dafür arbeitet IBM unter anderem mit Apple zusammen. Auch das soziale Online-Netzwerk Facebook gab Anfang Mai eine Zusammenarbeit mit IBM bekannt, um Nutzerdaten zu Werbezwecken noch professioneller auszuwerten.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht