Iberdrola baut bei Gewinn aufs Ausland - Spanien-Geschäft unter Druck

Madrid/Bilbao (APA/dpa-AFX) - Der spanische Energiekonzern Iberdrola hofft eine schwierige Entwicklung in seiner Heimat mit besseren Geschäften im Ausland wettzumachen. Vor allem ein Einbruch bei der Wasserkraft ließ den operativen Gewinn (EBITDA) in den ersten neun Monaten um fünf Prozent auf 5,4 Mrd. Euro sinken, wie Iberdrola am Dienstag in Madrid mitteilte.

Zuwächse im internationalen Stromnetz-Geschäft bremsten den Gewinnrückgang. Der Umsatz stieg aber im Vorjahresvergleich um 3,5 Prozent auf 22,3 Mrd. Euro. Der Überschuss legte um 18 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro zu - auch wegen eines starken Geschäfts ihrer brasilianischen Tochter Neoenergia.

Die Iberdrola-Führung erwartet daher, dass der Konzern seinen Gewinn im Gesamtjahr auch unter dem Strich steigern kann. Dazu sollen die Stromnetze und das Geschäft mit Erneuerbaren Energien beitragen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte