Iberdrola baut bei Gewinn aufs Ausland - Spanien-Geschäft unter Druck

Madrid/Bilbao (APA/dpa-AFX) - Der spanische Energiekonzern Iberdrola hofft eine schwierige Entwicklung in seiner Heimat mit besseren Geschäften im Ausland wettzumachen. Vor allem ein Einbruch bei der Wasserkraft ließ den operativen Gewinn (EBITDA) in den ersten neun Monaten um fünf Prozent auf 5,4 Mrd. Euro sinken, wie Iberdrola am Dienstag in Madrid mitteilte.

Zuwächse im internationalen Stromnetz-Geschäft bremsten den Gewinnrückgang. Der Umsatz stieg aber im Vorjahresvergleich um 3,5 Prozent auf 22,3 Mrd. Euro. Der Überschuss legte um 18 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro zu - auch wegen eines starken Geschäfts ihrer brasilianischen Tochter Neoenergia.

Die Iberdrola-Führung erwartet daher, dass der Konzern seinen Gewinn im Gesamtjahr auch unter dem Strich steigern kann. Dazu sollen die Stromnetze und das Geschäft mit Erneuerbaren Energien beitragen.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren