IATA: Gewinne in der internationalen Luftfahrt ungleich verteilt

Miami - Die internationale Luftfahrt wird dank gesunkener Kerosinpreise und einer besseren Auslastung 2015 einen Gewinn von 29,3 Mrd. Dollar (26,25 Mrd. Euro) erzielen. Zum ersten Mal seit Beginn ihrer Aufzeichnungen nehme die Branche ihre Eigenkapitalkosten wieder ein, sagte der Chef des Internationalen Luftfahrtverbandes IATA, Tony Tyler, in Miami Beach. Der Umsatz lag demnach bei 727 Mrd. Dollar.

Allerdings sei der Gewinn ungleich verteilt, erläuterte Tyler. Rund 15,7 Mrd. Dollar würden allein von nordamerikanischen Fluggesellschaften erzielt. Auch die Konzerne aus dem Nahen Osten verdienten demnach gut. Hingegen laufe das Geschäft der Airlines in Europa, Afrika, Lateinamerika und im Asien-Pazifik-Raum unterdurchschnittlich.

Pro Passagier verbuchten die Fluggesellschaften damit einen Nettogewinn von durchschnittlich 8,27 Dollar. Dies sei eine "hart erkämpfte" Nettoumsatzrendite von vier Prozent, sagte Tyler. Stärkster Faktor für die bessere Profitabilität der Fluggesellschaften sei "Effizienz", sagte Tyler vor Journalisten. Heuer rechne die IATA damit, dass die Maschinen zu 80,2 Prozent ausgelastet sind, was ein Rekordwert sei, betonte der IATA-Chef.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London