IAEA-Chef fliegt wegen Schlussspurts in Atomgesprächen nach Teheran

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bereitet mit Gesprächen in Teheran den Endspurt der Atomverhandlungen in Wien vor. IAEA-Chef Yukiya Amano werde am Donnerstag nach Teheran fliegen, um Präsident Hassan Rohani und den Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats, Ali Shamkhani zu treffen, hieß es am Mittwoch in diplomatischen Kreisen in Wien.

Das Treffen gilt als ein Hinweis, dass eine Einigung im Atomstreit möglich ist. Die IAEA wird in diesem Fall die Vertragstreue des Irans überwachen und damit auch das grüne Licht für die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen geben.

Die 5+1-Gruppe (USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland) will bis zum 7. Juli mit Teheran einen Vertrag schließen, der die ausschließlich friedliche Nutzung der Atomkraft im Iran sichert. Im Gegenzug sollen Sanktionen wie das Ölembargo der EU gegen Teheran aufgehoben werden.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor