HypoVereinsbank stellt sich auf weiteren Gewinnrückgang 2015 ein

Die HypoVereinsbank (HVB) stellt sich in den kommenden Jahren auf stärkeren Gegenwind ein. Wegen der niedrigen Zinsen werde das Finanzinstitut mit seinen Neuanlagen zwangsläufig weniger Geld verdienen, sagte HVB-Chef Theodor Weimer am Mittwoch in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. "Man muss davon ausgehen, dass die Ergebnisse dieser Bank strukturell geringer sein werden als dieses Jahr." Er sehe "keine großen Themen, die dazu führen, dass das normalisierte Ergebnis nächstes Jahr" steige.

Im laufenden Jahr rechnet Weimer mit einem Vorsteuergewinn von rund einer Milliarden Euro nach 1,5 Milliarden vor Jahresfrist. Dies liegt vor allem an Rückgängen in der Investmentbanking-Sparte, die zu spüren bekommt, dass Unternehmen weniger Absicherungsgeschäfte und strukturierte Finanzierungen abschließen. Die zuletzt steigende Volatilität an den Märkten könnte der Bank im Investmentbanking allerdings etwas Rückenwind verleihen, erklärte Weimer. Es sei jedoch noch zu früh, um von einem dauerhaften Aufwärtstrend zu sprechen.

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Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte