HypoVereinsbank stellt sich auf weiteren Gewinnrückgang 2015 ein

Die HypoVereinsbank (HVB) stellt sich in den kommenden Jahren auf stärkeren Gegenwind ein. Wegen der niedrigen Zinsen werde das Finanzinstitut mit seinen Neuanlagen zwangsläufig weniger Geld verdienen, sagte HVB-Chef Theodor Weimer am Mittwoch in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. "Man muss davon ausgehen, dass die Ergebnisse dieser Bank strukturell geringer sein werden als dieses Jahr." Er sehe "keine großen Themen, die dazu führen, dass das normalisierte Ergebnis nächstes Jahr" steige.

Im laufenden Jahr rechnet Weimer mit einem Vorsteuergewinn von rund einer Milliarden Euro nach 1,5 Milliarden vor Jahresfrist. Dies liegt vor allem an Rückgängen in der Investmentbanking-Sparte, die zu spüren bekommt, dass Unternehmen weniger Absicherungsgeschäfte und strukturierte Finanzierungen abschließen. Die zuletzt steigende Volatilität an den Märkten könnte der Bank im Investmentbanking allerdings etwas Rückenwind verleihen, erklärte Weimer. Es sei jedoch noch zu früh, um von einem dauerhaften Aufwärtstrend zu sprechen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen