Hypotheken-Altlasten brockten General Electric Milliardenverlust ein

Fairfield (Connecticut) (APA/dpa) - Altlasten haben der kriselnden US-Industrie-Ikone General Electric (GE) zu Jahresbeginn die Bilanz verhagelt. Eine hohe Rückstellung aufgrund von Ermittlungen der US-Justiz wegen zweifelhafter Hypothekengeschäfte vor der Finanzkrise sorgten im ersten Quartal für einen Verlust von 1,2 Mrd. Dollar (1 Mrd. Euro). Das teilte der Konzern am Freitag in Boston mit.

Dank harter Sparmaßnahmen und Fortschritte in einigen Sparten legte der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft allerdings im Jahresvergleich von 122 Mio. auf 369 Mio. Dollar zu. Die Erlöse konnte GE trotz anhaltender Probleme in der Kraftwerksparte um sieben Prozent auf 28,7 Mrd. Dollar steigern. Die Geschäftsziele für 2018 wurden bestätigt.

"Das erste Quartal war ein Schritt nach vorne", sagte Konzernchef John Flannery. Er hatte den Spitzenjob im August vom erfolglosen Jeff Immelt übernommen, um das 125 Jahre alte Unternehmen, dessen Wurzeln auf den Glühbirnen-Erfinder Thomas Edison zurückgehen, wieder auf Kurs zu bringen. Insgesamt übertrafen die Zahlen die Erwartungen der Analysten deutlich. Die Aktie stieg vorbörslich um rund fünf Prozent.

General Electric steckt schon seit Jahren in einem tiefgreifenden Umbau. Nach schlechten Erfahrungen in der Finanzkrise wurde das Geschäft mit Finanzdienstleistungen, zu dem auch die zweifelhaften Hypotheken-Deals gehörten, weitgehend aufgegeben. Die Rückbesinnung auf das industrielle Kerngeschäft lief bis jetzt jedoch auch nicht besonders erfolgreich und wurde etwa durch den Ausbau der Energiesparte erschwert, die stark unter dem Ölpreisverfall litt.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen