Hypo-U-Ausschuss - Team Stronach mit Vorstoß zu Zeugen-Streichungen

Das Team Stronach (TS) will die Zeugenliste des unter Zeitdruck geratenen Hypo-Untersuchungsausschusses straffen. Derzeit schaut es danach aus, dass für die verbleibenden Befragungstage zu viele Auskunftspersonen geladen sein könnten. Der einzige TS-Politiker im U-Ausschuss, Robert Lugar, sprach sich nun gegenüber der APA dafür aus, nur mehr (ehemals) hochrangige Politiker zu befragen.

Er erinnerte in einem schriftlichen Statement daran, dass der U-Ausschuss das Ziel der Aufklärung der politischen Verantwortlichkeiten rund um den Hypo-Skandal zum Ziel habe. Anwälte, Berater und (ehemalige) Bankkunden, könnte man streichen, so Lugar. Dadurch könne die Zahl der ausstehenden Zeugen für die derzeit letzten vier Befragungstage im Mai von 17 auf sieben reduziert werden. So könnten die Befragungen des U-Ausschusses wie geplant am 25. Mai enden.

Andere Oppositionspolitiker, wie etwa der Grüne Werner Kogler, meinten zuletzt allerdings zur APA, man habe sich natürlich bei jeder einzelnen Ladung etwas gedacht und wollte keine Zeugen streichen.

Komme es zu keiner Einigung unter den Fraktionen, trete das Team Stronach für eine Verlängerung des U-Ausschusses bis Ende Juni ein, so Lugar.

Politikermäßig finden sich derzeit am Befragungsplan etwa die früheren Finanzminister Josef Pröll, Maria Fekter und Michael Spindelegger (alle ÖVP), der frühere Kurzzeit-Wirtschaftsminister Johannes Ditz (ÖVP) wegen seiner ehemaligen Funktion als Aufsichtsratschef bei der staatlichen Hypo. Der aktuelle Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) steht ebenso auf der Liste. Auch Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny ist noch einmal vorgesehen.

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Washington (APA/dpa-AFX) - Die Rohölbestände in den USA sind in der vergangenen Woche deutlich stärker gesunken als von Experten erwartet. Sie fielen um 6,9 Mio. Barrel auf 412,7 Mio. Barrel, wie das US-Energieministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt ein Minus von 3,2 Mio. Barrel erwartet.
 

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Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - Der deutsche Chemiekonzern BASF hat seinen Gewinn im vergangen Jahr deutlich gesteigert und die Analystenschätzungen übertroffen. Der bereinigte Betriebsgewinn (EBIT) legte nach ersten Berechnungen um 32 Prozent auf 8,3 Mrd. Euro zu, wie der DAX-Konzern am Donnerstag mitteilte.
 

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