Hypo-U-Ausschuss - Fraktionen verhandeln Rahmenbedingungen

Nach der Nationalratssondersitzung haben sich Mittwochmittag die Fraktionsführer des Hypo-Untersuchungsausschusses zusammengesetzt. Ihre Mission: Sie müssen endlich die Rahmenbedingungen wie einen Zeitplan verhandeln. Die Stimmung zwischen den Fraktionen war zuletzt nicht die beste, dennoch hoffen alle auf eine Einigung noch am Mittwoch.

Während halbwegs Konsens herrscht, dass die Sitzungen des U-Ausschusses zwei Mal pro Woche stattfinden sollen, sind andere Themen wie die Sitzordnung noch offen.

Einer der größten Knackpunkte ist außerdem die Redezeit im Ausschuss, konkret wehren sich die Oppositionsparteien gegen eine Aufteilung nach Fraktionsgröße - wie von der SPÖ gewünscht. Das wäre ein Bruch des bisherigen Usus, kritisierte NEOS-Mandatar Rainer Hable gegenüber der APA. Auch Team Stronach-Abgeordneter Robert Lugar ist gegen eine solche Beschränkung. Alle Fraktionen sollten wie bisher gleich viel Redezeit bekommen, meinte auch Werner Kogler von den Grünen. Dem schloss sich auch ÖVP-Fraktionsführerin Gabriele Tamandl an: Das Thema solle wie in der Vergangenheit gehandhabt werden.

Tamandl ist aber nicht bei allem auf Linie mit der Opposition: Sie machte im Vorfeld der Sitzung Druck, die Opposition solle endlich vorlegen, welche Auskunftspersonen sie laden möchte, damit man endlich einen Zeitplan erstellen könne. "Die Zeit schreitet voran", sie hoffe heute auf eine Einigung. Auch Elmar Podgorschek von der FPÖ wünscht sich, dass "endlich der Sack zugemacht wird, damit wir starten können". SPÖ-Fraktionsführer Kai Jan Krainer sah die Fraktionen zumindest am Weg dorthin.

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

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Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche