Hypo-U-Ausschuss - FMA lieferte heute 125.000 Seiten

2260 Akte wurden übermittelt. Drei Akte wurde wegen Weigerung von Auslandsbehörden nicht weitergegeben.

Wien/Klagenfurt. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat heute 125.000 Seiten an den Hypo-U-Ausschuss geliefert. Die Anlieferung habe 2.260 Akte umfasst und das gelieferte Datenvolumen betrage mehr als sechs Gigabyte, teilte die FMA am Donnerstag mit. Wertpapierbehörden aus Großbritannien, Niederlande und Luxemburg gaben bisher kein grünes Licht Hypo-Aktenweitergabe.

Die einmonatige Frist für die Aktenlieferung an den U-Ausschuss läuft in den nächsten Tagen aus. Je nachdem wann das Aufforderungsschreiben der Parlamentsdirektion zur Aktenlieferung vom 26. Februar eingetroffen ist, müssen die Ministerien und Behörden die Akten spätestens liefern.

Bei Aktenbestandteilen, die von Schwesterbehörden aus der Europäischen Union (EU) oder aus dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) stammen, ist gesetzlich eine Zustimmung der betroffenen Behörde zur Übermittlung erforderlich. "Fast alle sind diesem Ersuchen nachgekommen, lediglich drei Schwesterbehörden haben sich zum Ersuchen der FMA nicht geäußert, eine hat die Zustimmung verweigert, weshalb drei Akte nicht übermittelt werden konnten", hieß es in der Aussendung. Bei den Ländern soll es sich laut Parlamentskreisen um Großbritannien, Niederlande und Luxemburg handeln. Liechtenstein hat der Aktenweitergabe zugestimmt.

Die FMA wies auch darauf hin, dass bei den übermittelten Akten keinerlei Schwärzungen vorgenommen wurden. Lediglich bei Protokollen, in denen auch Informationen über andere - nicht vom Untersuchungsgegenstand umfasse - Banken enthalten seien, wurden diese geschwärzt.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor