Hypo-U-Ausschuss - Finanzministerium: "In vollem Umfang geliefert"

Wien/Klagenfurt - Das Finanzministerium hat am Dienstag auf Anfrage der APA betont, die Akten an den Hypo-Untersuchungsausschuss "fristgerecht und in vollem Umfang - entlang der Vorgaben des Parlaments - geliefert" zu haben. "Völlig transparent ist alles umfasst, was im Rahmen des Untersuchungsgegenstandes steht", hieß es in einer knappen Stellungnahme.

Der Hypo-U-Ausschuss sieht sich mit geschwärzten Akten konfrontiert, obwohl man extra verschiedene Geheimhaltungsstufen geschaffen hatte, um genau das zu verhindern. Die FPÖ nannte unter anderem das Finanzministerium, das fast nur geschwärzte Unterlagen geliefert habe.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma