Hypo-U-Ausschuss - Ex-CSI-Anwalt übt Kritik an Kärntner Justizkreisen

Wien/Klagenfurt - "Unlust" an der Aufklärung des Hypo-Skandals hat CSI-Hypo-Anwalt Guido Held als Auskunftsperson im Hypo-U-Ausschuss am Dienstag auch "gewissen Kreisen der Kärntner Justiz" vorgeworfen. Held nahm aber jene drei Sonderstaatsanwälte, die nach Klagenfurt geschickt worden waren, dezidiert davon aus. Die ganze Sache hätte aber vor eine Anklagebehörde in einem anderen Bundesland gehört, dachte Held an.

Ein lokal in Kärnten prominenter Staatsanwalt habe Richtung CSI gesagt, "die müllen uns zu", kritisierte Held, der sagte, er selbst habe 80 Hypo-Anzeigen unterschrieben.

Offenbar persönlich gekränkt ist Held darüber, dass er bei den Recherchen der Hypo-Untersuchungskommission nicht von deren Chefin Irmgard Griss kontaktiert wurde. Das konnte man im Verlauf seiner Ausführungen deutlich heraushören. Schließlich würden Griss und er in Graz leben, sagte Held beispielsweise. Er könne nicht verstehen, warum die gescheiterte Hofburg-Kandidatin als ehemalige Höchstrichterin "die andere Seite nicht gehört" habe. Auf Nachfrage betonte Held auch, Griss nicht gewählt zu haben.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro