Hypo-U-Ausschuss - Dörfler: Verstaatlichung unter Druck erfolgt

Die Kärntner Landespolitik ist nach den Worten des freiheitlichen Kärntner Alt-Landeshauptmannes Gerhard Dörfler politisch nicht verantwortlich für die Hypo-Notverstaatlichung. Das sei in erster Linie der damalige Finanzminister Josef Pröll (ÖVP).

Bewusst eine Falschentscheidung habe aber sicher keiner der damaligen Verantwortungsträger getroffen. Man habe damals an eine positive Zukunft für die Hypo geglaubt - trotz oder dank der Verstaatlichung.

"Mir war die Geschwindigkeit, mir war der Druck in dieser Nacht des Wahnsinns, wie ich sie einmal bezeichnet habe, so unerklärbar", kritisierte Dörfler allerdings. Kärnten sei bezogen auf seinen Sanierungsanteil auch unter Druck gesetzt worden; er selbst "vom Herrn Pröll", sagte Dörfler. Insgesamt steuerte Kärnten 200 Mio. Euro bei.

Die Bayern hätten wiederum das Hypo-Pleiteszenario herbeigeführt. Am Samstag des Verstaatlichungswochenendes hätten sie gesagt, es gebe keinen Cent mehr. Als "Katastrophenszenario" hätten sie gemeint bei einer Hypo-Pleite werde Kärnten, Österreich und der gesamte Balkan "explodieren".

Seinen Ausführungen zufolge hätte Dörfler gerne auf anderen Wege eine Staatsbeteiligung bei der Hypo Alpe Adria herbeigeführt. "Ich bedauere zutiefst, dass es dahingehend nicht möglich war, Gespräche mit dem Finanzminister oder einem Vertreter zu führen."

Wien (APA) - Reinhard Florey (52) bleibt weiterhin Finanzvorstand des österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV. Der Aufsichtsrat des Unternehmens hat in seiner heutigen Sitzung die Funktionsperiode von Florey um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2021 verlängert, gab das börsennotierte Unternehmen am Dienstag bekannt.
 

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OMV verlängerte Vertrag von CFO Florey um 2 Jahre

St. Pölten (APA) - In Niederösterreich sind mittlerweile 5.000 E-Fahrzeuge zugelassen. Das Bundesland sei damit österreichweit "unangefochten die Nummer eins", betonten LHStv. Stephan Pernkopf und Landesrätin Petra Bohuslav (beide ÖVP) am Dienstag in einer Aussendung.
 

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5.000 E-Fahrzeuge in Niederösterreich zugelassen

Innsbruck (APA) - Innsbrucks Touristiker haben in der Wintersaison 2017/18 ein Plus bei Ankünften (plus 4 Prozent) und Nächtigungen (plus 4,9 Prozent) vermeldet. Im Winterhalbjahr kamen rund 660.000 Gäste, die Übernachtungen lagen bei über 1,5 Mio. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug somit 2,3 Tage.
 

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Innsbruck mit Plus bei Ankünften und Nächtigungen im Winter 17/18