Hypo-U-Ausschuss - Dörfler: Verstaatlichung unter Druck erfolgt

Die Kärntner Landespolitik ist nach den Worten des freiheitlichen Kärntner Alt-Landeshauptmannes Gerhard Dörfler politisch nicht verantwortlich für die Hypo-Notverstaatlichung. Das sei in erster Linie der damalige Finanzminister Josef Pröll (ÖVP).

Bewusst eine Falschentscheidung habe aber sicher keiner der damaligen Verantwortungsträger getroffen. Man habe damals an eine positive Zukunft für die Hypo geglaubt - trotz oder dank der Verstaatlichung.

"Mir war die Geschwindigkeit, mir war der Druck in dieser Nacht des Wahnsinns, wie ich sie einmal bezeichnet habe, so unerklärbar", kritisierte Dörfler allerdings. Kärnten sei bezogen auf seinen Sanierungsanteil auch unter Druck gesetzt worden; er selbst "vom Herrn Pröll", sagte Dörfler. Insgesamt steuerte Kärnten 200 Mio. Euro bei.

Die Bayern hätten wiederum das Hypo-Pleiteszenario herbeigeführt. Am Samstag des Verstaatlichungswochenendes hätten sie gesagt, es gebe keinen Cent mehr. Als "Katastrophenszenario" hätten sie gemeint bei einer Hypo-Pleite werde Kärnten, Österreich und der gesamte Balkan "explodieren".

Seinen Ausführungen zufolge hätte Dörfler gerne auf anderen Wege eine Staatsbeteiligung bei der Hypo Alpe Adria herbeigeführt. "Ich bedauere zutiefst, dass es dahingehend nicht möglich war, Gespräche mit dem Finanzminister oder einem Vertreter zu führen."

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber