Hypo-U-Ausschuss - Bures will mit Kompromiss Wogen glätten

Die Vorsitzende des Hypo-Untersuchungsausschusses, Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ), will die Wogen im Streit um die Geheimhaltung im Ausschuss glätten: Sie will am morgigen Dienstag vorschlagen, dass die Vereinigung der Parlamentsredakteure doch die Namen der Auskunftspersonen bekommt.

Dass die Berichterstatter die Zeugenliste nicht bekommen und die Namen auch im Ausschuss selbst teilweise nicht genannt werden dürfen, ist ein Novum. Die Vereinigung der Parlamentsredakteure hatte dagegen protestiert, weil eine Vorbereitung damit quasi unmöglich wird.

Bures will nun in der Sitzung am Dienstag anregen, der U-Ausschuss möge beschließen, dass die Liste mit den vollen Namen unabhängig von einer Veröffentlichung via Kommunique der Vereinigung der Parlamentsredakteure übergeben wird, erklärte eine Sprecherin gegenüber der APA. Dies freilich mit dem Hinweis, dass die Medien ihre Verantwortung im Sinne des Mediengesetzes einzuhalten haben.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma