Hypo-U-Ausschuss: Aufregung um Entschuldigungsaufforderung an Dörfler

Als der SPÖ-Fraktionsführer Kai Jan Krainer den freiheitlichen Ex-Landeshauptmann Gerhard Dörfler im Hypo-U-Ausschuss gefragt hat, ob sich dieser "in aller Form" für Hypo-Vorgänge bei den Österreichern und Kärntnern entschuldigen wolle, kam es zu einer Unterbrechung der Sitzung. Dörfler verwies darauf, dass er nie Landtagsabgeordneter war und somit die Landeshaftungen nicht mitbeschlossen habe.

Blau-Mandatar Christian Hafenecker hatte gemeint, die Frage habe nichts mit dem Untersuchungsgegenstand zu tun. "Eine Einladung zur Entschuldigung hat eine Auskunftsperson natürlich nicht anzunehmen", sagte Verfahrensrichter Walter Pilgermair.

Dörfler sprach nach der Sitzungsunterbrechung von einer Gesamtschuld. Auch der jetzige Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) habe von einer Gesamtschuld gesprochen, so der Kaiser-Vorgänger.

In der Sitzungsunterbrechung sagte Dörfler zur APA sinngemäß, dass man als Landesvertreter bei den Verstaatlichungsverhandlungen nur Statist gewesen sei. "Es ging nur darum, welchen Beitrag man leistet." Mit der Entscheidung an sich habe man nichts zu tun gehabt. Kärnten hatte nach der Verstaatlichung 200 Mio. Euro auf unterschiedlichen Wegen beizusteuern. Davon wurden beispielsweise 50 Mio. Euro Ergänzungskapital, das das Land in der Skandalbank stecken hatte, in Eigenkapital umgewandelt.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte