Hypo Tirol will im Mai neuen Vorstand bestellen

Innsbruck - Die landeseigene Hypo Tirol Bank will noch im Mai den neuen Vorstand bestellen, berichtete die "Tiroler Tageszeitung" (Montag-Ausgabe). Der 2010 zum Vorstandsvorsitzenden ernannte Markus Jochum, dessen Vertrag im Juni endet und der sich seit einem Jahr großteils im Krankenstand befindet, sei mittlerweile abberufen worden.

Die Bewerbungsfrist für den neuen Vorstand, der bereits im Oktober des vergangenen Jahres ausgeschrieben worden war, lief bis Ende Jänner. Laut "TT" haben sich die beiden jetzigen Vorstände Hans-Peter Hörtnagl und Johann Kollreider erneut beworben.

Indes habe die Hypo Tirol wegen der Haftungen für die Heta, die Abbaueinheit der früheren Kärntner Hypo Alpe Adria, 80 Mio. Euro für die Pfandbriefstelle als offene Forderung in ihrer Bilanz verbucht, hieß es. Insgesamt haften die Landesbanken nämlich für 1,2 Mrd. Euro. Heuer werden rund 600 Mio. Euro fällig, und das würde die Hypo Tirol mit 80 Mio. Euro treffen. In dieser Causa werde aber permanent mit dem Bund verhandelt, hieß es.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht