Hypo Tirol hat in Italien 240 Millionen Euro im Feuer

Innsbruck - Bei der landeseigenen Hypo Tirol Bank ist das Volumen der ausfallgefährdeten Kredite in Italien wieder gestiegen. Das geht aus dem Offenlegungsbericht gemäß EU-Kapitalverordnung für das Jahr 2014 heraus, berichtete die "Tiroler Tageszeitung" in ihrer Montagsausgabe.

Die Bank habe mit Stichtag 31.12.2014 rund 240 Mio. Euro in Italien als ausfallgefährdet eingestuft.

Insgesamt seien insgesamt 950 Mio. in Italien ausständig. Somit ist also rein rechnerisch jeder vierte Kredit betroffen, hieß es. Ende 2013 waren rund 200 Mio. Euro an Krediten ausfallgefährdet, davor 258 Mio. Euro (2012) und 276 Mio. Euro (2011). Hypo-Vorstandschef Hans Peter Hörtnagl begründete den Anstieg damit, dass die Bank in Italien "höhere Maßstäbe als andere" ansetze. "Die Wertberichtigungen sind gegenüber 2013 sogar gesunken", meinte Hörtnagl.

Die Bank war im Jahr 2011 durch einen 125 Mio. Euro hohen Wertberichtigungsbedarf im Italien-Geschäft gebeutelt worden. Infolge erhielt die Hypo Tirol eine Kapitalspritze des Landes in Höhe von 220 Mio. Euro. In der Bilanz für 2014 bildete die Bank Rückstellungen im Ausmaß von 53,7 Mio. Euro (2013: 27,9 Mio. Euro). Davon gehen 38,7 Mio. Euro auf das Konto des Heta-Moratoriums.

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