Hypo Tirol im 1. Halbjahr mit 81 Mio. im Plus wegen Bewertungseffekt

Die landeseigene Hypo Tirol Bank hat im ersten Halbjahr 2015 einen Gewinn nach Steuern von rund 81 Mio. Euro erwirtschaftet. Im Vergleichszeitraum 2014 waren es rund elf Mio. Euro. Die hohe Steigerung im Konzernergebnis gegenüber dem Vorjahr ergebe sich vor allem durch IFRS-Bewertungsgewinne (International Financial Reporting Standards), teilte die Bank am Donnerstag mit.

Durch den Vertrauensverlust aufgrund des Heta-Moratoriums sei es zu einer Ausweitung der Credit Spread gekommen, was sich positiv auf das Ergebnis aus Veränderung des eigenen Bonitätsrisikos auswirke, hieß es. Das operative Ergebnis vor Veränderung des eigenen Bonitätsrisikos liege bei 20,6 Mio. Euro (2014: 12,6 Mio.) Die Bank wies darauf hin, dass dieser Bewertungseffekt eine Momentaufnahme darstelle und sich aus heutiger Sicht bis zum Ende des nächsten Jahres "deutlich abschwächen" werde.

Das Konzernergebnis vor Steuern belief sich - ebenfalls durch den Bewertungsgewinn - im ersten Halbjahr auf rund 104 Mio. Euro (2014: 13 Mio.) Die Kernkapitalquote stieg im Vergleich zum Vorjahr von 10,8 auf 11,06 Prozent. Die Eigenmittelquote betrug mit 30. Juni 13,41 Prozent (2014: 13,52 Prozent).

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"