Hypo Tirol im 1. Halbjahr mit 81 Mio. im Plus wegen Bewertungseffekt

Die landeseigene Hypo Tirol Bank hat im ersten Halbjahr 2015 einen Gewinn nach Steuern von rund 81 Mio. Euro erwirtschaftet. Im Vergleichszeitraum 2014 waren es rund elf Mio. Euro. Die hohe Steigerung im Konzernergebnis gegenüber dem Vorjahr ergebe sich vor allem durch IFRS-Bewertungsgewinne (International Financial Reporting Standards), teilte die Bank am Donnerstag mit.

Durch den Vertrauensverlust aufgrund des Heta-Moratoriums sei es zu einer Ausweitung der Credit Spread gekommen, was sich positiv auf das Ergebnis aus Veränderung des eigenen Bonitätsrisikos auswirke, hieß es. Das operative Ergebnis vor Veränderung des eigenen Bonitätsrisikos liege bei 20,6 Mio. Euro (2014: 12,6 Mio.) Die Bank wies darauf hin, dass dieser Bewertungseffekt eine Momentaufnahme darstelle und sich aus heutiger Sicht bis zum Ende des nächsten Jahres "deutlich abschwächen" werde.

Das Konzernergebnis vor Steuern belief sich - ebenfalls durch den Bewertungsgewinn - im ersten Halbjahr auf rund 104 Mio. Euro (2014: 13 Mio.) Die Kernkapitalquote stieg im Vergleich zum Vorjahr von 10,8 auf 11,06 Prozent. Die Eigenmittelquote betrug mit 30. Juni 13,41 Prozent (2014: 13,52 Prozent).

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

Newsticker

Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

Newsticker

Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

Newsticker

Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma