Hypo-Prozess - "Hilltop" als "Reservegesellschaft" in Liechtenstein

Klagenfurt (APA) - Im Hypo-Prozess zu den Fällen "Hilltop" und "Blok 67" sind am Donnerstag Mitglieder des Aufsichtsrats sowie Zeugen aus Liechtenstein befragt worden. So erzählte ein Liechtensteinischer Anwalt, dass er die "Hilltop" ins Leben gerufen und die Hypo nichts mit dieser Gründung zu tun gehabt habe. Die Aufsichtsratsmitglieder bezeichneten die damaligen Entscheidungen als plausibel.

"Hilltop" war eine liechtensteinische Gesellschaft, deren Eigentümer laut Anklage drei kroatische Geschäftsleute waren. Ihr Asset war ein Areal von 1,4 Millionen Quadratmetern auf der kroatischen Insel Pag, das im Jahr 2003 um 4,5 Mio. Euro von der Gemeinde Pag gekauft und in Folge von der Hypo Consultants Liechtenstein um 37 Mio. Euro übernommen wurde. Mit dem Deal wurden auch notleidende Kredite kroatischer Unternehmen saniert. "Blok 67" war die Errichtung einer Wohn- und Geschäftsanlage in Belgrad im Jahr 2006.

Zu diesem Artikel wurde dem Begehren von Mag. Hermann Gabriel folgend eine nachträgliche Mitteilung veröffentlicht.
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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro