Hypo will Osteuropa-Töchter bis Ende Oktober verkaufen

(Reuters) - Die österreichische Krisenbank Hypo Alpe Adria will ihre Osteuropa-Töchter bis spätestens Ende Oktober verkaufen. Der Deal müsse vor diesem Datum über die Bühne gehen, sagte Hypo-Aufsichtsratschef und Ex-Dresdner-Bank-Chef Herbert Walter im Interview mit dem "Wirtschaftsblatt" (Donnerstagausgabe). Wer in dem Bieterwettstreit derzeit die Nase vorne habe, ließ er offen. Reuters hatte vergangene Woche von zwei mit der Situation vertrauten Personen erfahren, dass der Finanzinvestor Advent die besten Chancen auf einen Zuschlag hat.

Eigentlich sollte der Verkauf der Banken in Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro bereits vor einiger Zeit über die Bühne gehen. Es sei jedoch zu Verzögerungen gekommen, sagte Walter. "Erstens wollte man den Bietern mehr Zeit geben, sich mit der Sache so intensiv wie möglich auseinanderzusetzen. Zweitens prüfen wir vorgelegte Verträge und Konzepte auf Herz und Nieren."

Mit dem Verkauf der Osteuropabanken starte auch die Hypo-Abbaugesellschaft ABBAG. Deren Tochter Heta solle die Abwicklung der toxischen Hypo-Teile operativ vorantreiben. Dem Aufsichtsrat der ABBAG werde Walter künftig als einfaches Mitglied angehören, sagte er. Sein Mandat als Chefaufseher lege er wegen drohender Interessenkonflikte und aus Zeitgründen zurück. "Es war von Beginn an klar, dass eine Fulltime-Tätigkeit bei der Bank mit meinen anderen Aufgaben nicht in Übereinstimmung zu bekommen ist."

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen