Hypo/Heta: Steuerzahler erbt Frankenproblematik bei Ex-Balkantöchtern

Wien/Klagenfurt (APA) - Die Republik Österreich - also der Steuerzahler - muss die Mehrkosten schlucken, die sich bei den ehemaligen Balkan-Töchtern der früheren Hypo Alpe Adria wegen der Franken-Freigabe und einhergehender Kursanpassungen summieren. "Das ist ein klassischer Garantiefall", sagte ein Insider am Dienstag auf APA-Anfrage. Die durch Garantien abgedeckte Summe wird aber erst errechnet.

Die abermals verschärfte Frankenproblematik bei den Balkanbanken erbt demnach also nicht der neue Eigentümer Advent/EBRD. Die FPÖ geht überschlagsmäßig von einer Milliarde Euro Mehrkosten wegen der Franken-Freigabe aus. Diese Summe bezieht sich allerdings sowohl auf die Ex-Töchter als auch auf die Hypo-Nachfolgegesellschaft Heta - auf Basis von Daten von Mitte 2014.

Offiziell hieß es von einem Sprecher der Hypo-Nachfolgegesellschaft Heta Asset Resolution, dass man davon ausgehe, "dass der Anteil der in Schweizer Franken vergebenen problembehafteten Kundenforderung durch die Kursanpassung des Schweizer Franken weiter ansteigen wird. Dies wird soeben im Kontext der Erstellung des Jahresabschlusses ermittelt."

FPÖ-Finanzsprecher Elmar Podgorschek forderte am Dienstag in einer Aussendung auch einen abschließenden Bericht über den Wert sowie weiteren Bedarf der Heta Asset Resolution. Eine Insolvenz oder andere Abwicklung sei "keineswegs vom Tisch", so Podgorschek.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro