Hypo - EBRD-Chef erwartet Grundsatzzustimmung zu Einstieg am Mittwoch

Wien/Klagenfurt/London - Morgen, Mittwoch, dürfte das Direktorium der Osteuropabank EBRD Grünes Licht für den Einstieg des Instituts - gemeinsam mit dem US-Fonds Advent - bei den Balkantöchtern der Hypo Alpe Adria (jetzt Heta) geben. Bis der Verkaufsvertrag aber tatsächlich unterzeichnet werden kann, werde es wohl noch ein paar Wochen dauern, sagte EBRD-Präsident Suma Chakrabarti am Montagabend in Wien.

Die EBRD steigt als Partner des US-Fonds Advent bei den Balkantöchtern der Hypo ein. Ziel sei es, damit Gewinn zu machen, womit Steuergelder, die in dem Institut stecken, zurückfließen könnten. "Ich glaube daran, dass die 2,2 Mrd. Euro zurückgegeben werden können", so Chakrabarti. Die EBRD werde dabei sicher Risiko übernehmen, denn das sei die Aufgabe des Instituts. Um sich an einem Projekt zu beteiligen, müsse die EBRD einen Mehrwert bringen, den andere Banken nicht schaffen, das Projekt müsse wirtschaftlich sein und die Entwicklung der Länder der Region fördern.

Details des Deals könnten am Mittwoch bekannt gegeben werden, erwartet Chakrabarti. Auch beim Partner Advent ist man grundsätzlich schon dafür bereit, den Vertrag zu unterzeichnen. Allerdings könnten immer noch im letzten Moment neue Wünsche auf den Tisch kommen, schränkt man dort ein.

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Deutschlands Maschinenbauer trotzen bisher internationalen Handelskonflikten. Im ersten Halbjahr stiegen die Auslieferungen von Maschinen "Made in Germany" gegenüber dem starken Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent auf 86,7 Mrd. Euro, teilte der Branchenverband VDMA am Montag in Frankfurt mit.
 

Newsticker

Maschinenbau-Export hält Kurs in handelspolitischen Stürmen

Wien (APA) - Das Internet der Dinge beschäftigt immer mehr heimische Unternehmen, viele wissen aber nicht, wo sie ansetzen sollen. Die Interessenvertretung Plattform Industrie 4.0 hat nun acht Forschungsfelder erarbeitet, die für den österreichischen Weg im digitalen Wandel zentral sein sollen. Denn "abwarten ist gefährlich", meinte Vereins-Geschäftsführer Roland Sommer am Montag.
 

Newsticker

Forschungswegweiser soll heimische Firmen für Industrie 4.0 rüsten

Frankfurt am Main/Berlin (APA/dpa) - In den deutschen Großstädten sind die Mieten stark gestiegen, ein Ende ist nicht in Sicht - auch weil die Baukosten immer höher klettern. Auch die Kommunen tragen einen Teil der Schuld, klagt nun die Immobilienwirtschaft. Die Städte reagieren empört.
 

Newsticker

Deutsche Immobilienwirtschaft sieht Wohnbau-Versäumnisse der Kommunen