Hypo - EBRD-Chef erwartet Grundsatzzustimmung zu Einstieg am Mittwoch

Wien/Klagenfurt/London - Morgen, Mittwoch, dürfte das Direktorium der Osteuropabank EBRD Grünes Licht für den Einstieg des Instituts - gemeinsam mit dem US-Fonds Advent - bei den Balkantöchtern der Hypo Alpe Adria (jetzt Heta) geben. Bis der Verkaufsvertrag aber tatsächlich unterzeichnet werden kann, werde es wohl noch ein paar Wochen dauern, sagte EBRD-Präsident Suma Chakrabarti am Montagabend in Wien.

Die EBRD steigt als Partner des US-Fonds Advent bei den Balkantöchtern der Hypo ein. Ziel sei es, damit Gewinn zu machen, womit Steuergelder, die in dem Institut stecken, zurückfließen könnten. "Ich glaube daran, dass die 2,2 Mrd. Euro zurückgegeben werden können", so Chakrabarti. Die EBRD werde dabei sicher Risiko übernehmen, denn das sei die Aufgabe des Instituts. Um sich an einem Projekt zu beteiligen, müsse die EBRD einen Mehrwert bringen, den andere Banken nicht schaffen, das Projekt müsse wirtschaftlich sein und die Entwicklung der Länder der Region fördern.

Details des Deals könnten am Mittwoch bekannt gegeben werden, erwartet Chakrabarti. Auch beim Partner Advent ist man grundsätzlich schon dafür bereit, den Vertrag zu unterzeichnen. Allerdings könnten immer noch im letzten Moment neue Wünsche auf den Tisch kommen, schränkt man dort ein.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"