Hypo - EBRD-Chef erwartet Grundsatzzustimmung zu Einstieg am Mittwoch

Wien/Klagenfurt/London - Morgen, Mittwoch, dürfte das Direktorium der Osteuropabank EBRD Grünes Licht für den Einstieg des Instituts - gemeinsam mit dem US-Fonds Advent - bei den Balkantöchtern der Hypo Alpe Adria (jetzt Heta) geben. Bis der Verkaufsvertrag aber tatsächlich unterzeichnet werden kann, werde es wohl noch ein paar Wochen dauern, sagte EBRD-Präsident Suma Chakrabarti am Montagabend in Wien.

Die EBRD steigt als Partner des US-Fonds Advent bei den Balkantöchtern der Hypo ein. Ziel sei es, damit Gewinn zu machen, womit Steuergelder, die in dem Institut stecken, zurückfließen könnten. "Ich glaube daran, dass die 2,2 Mrd. Euro zurückgegeben werden können", so Chakrabarti. Die EBRD werde dabei sicher Risiko übernehmen, denn das sei die Aufgabe des Instituts. Um sich an einem Projekt zu beteiligen, müsse die EBRD einen Mehrwert bringen, den andere Banken nicht schaffen, das Projekt müsse wirtschaftlich sein und die Entwicklung der Länder der Region fördern.

Details des Deals könnten am Mittwoch bekannt gegeben werden, erwartet Chakrabarti. Auch beim Partner Advent ist man grundsätzlich schon dafür bereit, den Vertrag zu unterzeichnen. Allerdings könnten immer noch im letzten Moment neue Wünsche auf den Tisch kommen, schränkt man dort ein.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte