Hypo/BayernLB - Rückstellungen in München werden wahrscheinlicher

Im Milliardenstreit zwischen der BayernLB und der Republik Österreich ist weiter keine Lösung in Sicht. Einen Monat nach der Einreichung einer Klage vor dem Handelsgericht in Wien warten die Bayern weiter auf die ihrerseits geforderte Rückzahlung von 2,4 Mrd. Euro für die einstige Österreich-Tochter Hypo Alpe Adria.

Die BayernLB habe ihre vertraglich zugesicherten Ansprüche gegen die ehemalige Hypo und die Republik Österreich geltend gemacht, sagte ein Sprecher am Mittwoch in München. Geld floss bisher keines - viel mehr hat Österreich selbst eine Klage über 3,5 Mrd. Euro gegen die BayernLB eingebracht.

Damit steigt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die BayernLB in ihrem Jahresabschluss 2014 Rückstellungen für einen Zahlungsausfall aus Österreich bilden muss. Der Verlust für das vergangene Jahr könnte damit deutlich höher ausfallen als bis jetzt befürchtet.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte