Hypo Alpe Adria: NRW.Bank zittert um 276 Millionen Euro

Die staatliche NRW.Bank muss wegen des Schuldenmoratoriums bei der österreichischen Krisenbank Hypo Alpe Adria zittern. Das Institut besitze vorrangige Anleihe der Hypo, erklärte das Düsseldorfer Geldhaus am Freitag. Laut WDR geht es um Bonds im Wert von 276 Millionen Euro. Eine Sprecherin der NRW-Bank, die dem Land Nordrhein-Westfalen gehört, wollte sich dazu nicht äußern.

Die österreichische Finanzaufsicht hat eine Kapitallücke bei der Hypo-Bad-Bank Heta entdeckt und deshalb Anfang März angeordnet, dass das Institut die Rückzahlung ausstehender Anleihen bis Ende Mai 2016 stoppt. Mit diesem Schritt verschafft sich Österreich Zeit, um mit den Gläubigern über einen Schuldenschnitt zu verhandeln. In Deutschland wäre davon am stärksten die BayernLB betroffen, die mehr als zwei Milliarden Euro an ihre Ex-Tochter verliehen hat.


Die NRW.Bank hofft, mit einem blauen Auge davonzukommen, da ihre Hypo-Anleihen von Kärnten garantiert sind. "Ein Ausfall würde nur dann entstehen, wenn das Bundesland Kärnten ausfallen würde." Auch für diesen Fall habe die Bank bereits eine "ausreichende Risikovorsorge" gebildet, erklärte das Institut. Trotz dieser Belastungen habe die NRW Bank im vergangenen Jahr schwarze Zahlen geschrieben, der Haushalt des Landes Nordrhein-Westfalen werde folglich nicht belastet.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte