Hutchison will Milliarden für britische Telefonica-Tochter O2 zahlen

London - Die erwartete Neuordnung auf dem britischen Telekommarkt nimmt konkrete Formen an. Wie bereits spekuliert worden war, ist der Hongkonger Mischkonzern Hutchison Whampoa an der britischen Mobilfunktochter der spanischen Telefonica interessiert. Beide Unternehmen bestätigten heute, Freitag, exklusive Verkaufsgespräche. Hutchison ist in Österreich mit dem Mobilfunker "Drei" ("3") vertreten.

O2 UK soll für rund 9,25 Mrd. britische Pfund (12,1 Mrd. Euro) in bar den Besitzer wechseln. Hinzukommen könnte eine weitere Zahlung in Höhe von 1 Milliarde Pfund nach Abschluss. Hutchison ist mit dem Anbieter Three bereits auf dem britischen Markt präsent. Kommen die Gespräche zum Abschluss, würde die Zahl der Netzbetreiber in Großbritannien von vier auf drei sinken.

Auch beim Branchenprimus Everything Everywhere - einem Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom mit der französischen Orange - laufen derzeit Gespräche über einen Besitzerwechsel: Der ehemalige Staatsmonopolist BT Group will wieder in das Mobilfunkgeschäft einsteigen und sein Angebot abrunden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro