Hundstorfer will Wertschöpfungsabgabe

Wien - Einen alten SPÖ- und Gewerkschaftshit legt Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) nun neu auf: die Wertschöpfungsabgabe. Er will, dass die Beiträge zur Sozialversicherung von der Gesamtwertschöpfung eines Betriebs aus berechnet werden und so den Faktor Arbeit entlasten, wie er in der Früh-ZiB des ORF meinte.

Mehr leisten müssten damit kapitalintensive Betriebe mit weniger Beschäftigten, Vorteile hätten personalintensive Branchen wie Handel und Tourismus. Neu ist die vom damaligen Sozialminister Alfred Dallinger (SPÖ) in den 1980er-Jahren erfundene Idee einer "Maschinensteuer" freilich nicht. Regelmäßig findet sich der Vorschlag einer Verbreiterung der Beitragsgrundlage in den Leitanträgen von SPÖ-Parteitag und ÖGB-Kongressen. Gescheitert sind solche Initiativen stets am Widerstand der Wirtschaft.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

Newsticker

Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

Newsticker

Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

Newsticker

Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma